Auf Uwe Borsutzky folgt Uwe Fricke als Kreisbrandmeister

24. November 2015 von
Landrat Thomas Brych überreicht Kreisbrandmeister Uwe Fricke die Ernennungsurkunde. Foto: Alec Pein
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Goslar. Großes Lob und einen starken Applaus erntete Uwe Borsutzky trotz Abwesenheit in der Sitzung des Kreistags gestern Abend. Landrat Thomas Brych würdigte die Arbeit des Kreisbrandmeisters mit besonderem Hinweis auf Borsutzkys wichtige Rollen als Bindeglied zwischen Katastrophenschutz und Feuerwehr und bei der durchgeführten Prozessoptimierung, die erheblich zu Effizienz der Feuerwehr im Landkreis beigetragen habe. Daraufhin wurde als neuer Kreisbrandmeister Uwe Fricke ernannt.


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Der Bad Harzburger Ortsbrandmeister Uwe Fricke setzte sich innerhalb der Wahlen der Freiwilligen Feuerwehr des Landkreises durch. So wurde er gestern während der Sitzung des Kreistags zum neuem Kreisbrandmeister des Landkreises Goslar ab 1. Januar 2016 ernannt. Einen würdigen Nachfolger nannte Landrat Thomas Brych den seit 2005 als Ortsbrandmeister tätigen Bad Harzburger. Bereits seit 1972 ist dieser Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr und seit 2004 Kreisausbilder für den Atemschutzgeräteträger-Lehrgang. Außerdem ein besonderes Engagement: Seit 2011 ist er für Absturzsicherung und Seilbahnrettung zuständig, eine wichtige Tätigkeit in diesem Landkreis.
Bevor es zur Übergabe der Ernennungsurkunde kam, würdigte Landrat Thomas Brych die Arbeit von Uwe Borsutzky, welcher aufgrund eines wichtigen Termins nicht vor Ort sein konnte. Bereits seit 1975 Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Langelsheim, trat Uwe Borsutzky 1979 in den aktiven Dienst ein. Von 1993 bis 2008 war er Ortsbrandmeister in Langelsheim, in dieser Zeit habe es auch Schwierigkeiten gegeben, die Borsutzky meistern konnte, was für ihn spreche, so Thomas Brych. Diese Zeitspanne sei ein Indiz für die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung der Mitglieder der Feuerwehr gegenüber Borsutzky. Am 6. Oktober 2008 wurde dieser so Kreisbrandmeister des Landkreises Goslar. Da es sich bei der Tätigkeit um ein Ehrenamt handelt, hob Thomas Brych besonders hervor, dass der Kreisbrandmeister neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit ein „immenses Engagement“ für den Schutz der Bevölkerung gezeigt habe. Dabei habe er entscheidend zur Effizienz der Kreisfeuerwehr beigetragen. Freizeit und Privatleben habe er dafür stets zurückgestellt. Dafür sprach Thomas Brych ihm seinen tiefen Respekt aus. Besonders wichtige Schritte wie den Neubau der technischen Zentrale , die Einführung des Digitalfunks und der digitalen Alarmierung der Feuerwehr habe Borsutzky während seiner Amtszeit begleitet. Außerdem sei er ein wichtiges Bindeglied zwischen Feuerwehr und Katastrophenschutz gewesen. Als solches hat er zum Beispiel das Elbhochwasser 2013 in Magdeburg mit 120 Einsatzkräften unterstützt. Eine Würdigung in Anwesenheit Borsutzkys wird bei dem Jahrestreffen der Brandmeister nachgeholt.

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