DSL-Anschluss wechseln: auf diese Dinge kommt es an

20. Oktober 2017
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Symbolbild: Archiv
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Schneller und leistungsfähiger DSL-Anschluss ist aus einem Haushalt heute kaum noch wegzudenken. Die Laufzeit der notwendigen Verträge liegt in der Regel bei 24 Monaten, was dem Provider über diesen Zeitraum sichere Umsätze beschert - entsprechend hart wird der Kampf um Neukunden geführt. Aufgrund besserer Konditionen kann sich der Wechsel eines Anbieters durchaus lohnen, einige Dinge sollten hierbei allerdings beachtet werden.

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Es lohnt sich immer die Angebote im Vorfeld zu vergleichen

Für die meisten Kunden stellt sich zunächst die Frage nach der maximalen Geschwindigkeit des DSL-Anschlusses. An dieser Stelle gibt es zwischen den Providern allerdings keine nennenswerten Unterschiede, weil im DSL-Bereich dasselbe Netz genutzt wird. Fehlen schnelle Glasfaserleitungen, ist bei sämtlichen Anbietern keine hohe Übertragungsgeschwindigkeit möglich. Tariflich gibt es durchaus Unterschiede: wer beispielsweise eine schnelle Leitung mit einer Bandbreite von 50 oder 100 MBit/s erhält, wird die Leitung zu ganz unterschiedlichen Konditionen erhalten. Bei Toptarif kann ein umfangreicher Vergleich der Angebote an der eigenen Adresse durchgeführt werden. Abgesehen von der Verfügbarkeit ist der eigene Standort noch wichtig, weil einige Anbieter nur regional aktiv sind.

Welche Aspekte bei der Tarifwahl berücksichtigt werden sollten

Neben den Fragen zur Bandbreite und den monatlichen Kosten sollten noch einige weitere Dinge berücksichtigt werden. Beispielsweise gibt es bei vielen Providern kostenlose Router, obligatorisch ist dies allerdings nicht. Nicht selten muss auch eine monatliche Miete für das notwendige Gerät einkalkuliert werden. Auch die Frage nach dem Anschlusspreis, der bis zu 60 Euro betragen kann, stellt sich nach dem Providerwechsel. Zudem handelt es sich bei einem DSL-Anschluss nicht lediglich um eine Internetverbindung, denn üblicherweise gehört der Festnetzanschluss für die meisten Kunden noch dazu. Wer über keine entsprechende Flatrate für das Smartphone verfügt, kann über das klassische Telefon zumeist unbegrenzt in das deutsche Festnetz telefonieren. Zudem kann die Verfügbarkeit IPTV kann für den einen oder anderen Kunden wichtig sein: dabei handelt es sich um eine Empfangsmöglichkeit für die allermeisten Fernsehsender, welche eine Alternative zum klassischen Kabel-, Antennen- und Satellitenfernsehen darstellt – und dabei häufig deutlich günstiger ist. Sofern diese Optionen für den Kunden interessant sind, sollten hier ebenfalls Verfügbarkeit und Kosten geprüft werden.

Mindestvertragslaufzeit 24 Monaten nicht obligatorisch

Auch hinsichtlich der Vertragsbedingungen gibt es bei den Anbietern Unterschiede: die bereits eingangs erwähnte Vertragslaufzeit von mindestens 24 Monaten ist zwar üblich, Alternativen mit der monatlichen Kündigungsmöglichkeit gibt es allerdings dennoch. Beachtet werden sollte in diesem Zusammenhang aber, dass diese flexiblen Tarife in der Regel deutlich teurer sind. Wer innerhalb der kommenden zwei Jahre einen Umzug plant, muss nicht auf einen Vertrag mit Mindestlaufzeit verzichten. Auch wenn bei einigen Anbietern eine Umzugspauschale gezahlt werden muss, ist bei den meisten Providern der Umzug kostenlos, wenn der Vertrag mitgenommen wird. Dafür beginnt aber die Vertragslaufzeit an der neuen Adresse wieder von vorn. Am Ende zeigt sich also: damit der passende DSL-Tarif gefunden wird, müssen einige Aspekte beachtet werden. Das Angebot am Markt ist groß, entsprechend sorgfältig sollte die Auswahl vorgenommen werden.

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