Landkreis bereitet sich auf Afrikanische Schweinepest vor

12. Januar 2018 von
Derzeit machen sich alle Schweinezüchter Sorgen über eine mögliche Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest. Symbolfoto: Jan Weber
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Landkreis. Die Afrikanische Schweinepest ist auf dem Vormarsch. Auch im Landkreis Wolfenbüttel werden Vorbereitungen auf einen möglichen Krankheitsausbruch getroffen. Das teilt Andree Wilhelm vom Referat Steuerung und Öffentlichkeitsarbeit auf Anfrage von regionalHeute.de mit.

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„Vor dem Hintergrund, dass sich die Afrikanische Schweinepest bereits seit Ende 2012 sowohl bei Hausschweinen als auch bei Wildschweinen in Osteuropa und insbesondere in dem direkten Nachbarland Polen ausbreitet, ist eine Weiterverschleppung dieser Tierseuche nach Deutschland und damit auch in den Landkreis Wolfenbüttel nicht unwahrscheinlich“, so Wilhelm. Prinzipiell seien alle Schweine – nämlich Wild- und Hausschweine – für die Afrikanische Schweinepest empfänglich.

Zusammenarbeit mit Jägern und Landvolk

Daher würden vom Landkreis Wolfenbüttel Vorbereitungen auf einen möglichen Krankheitsausbruch getroffen. Dies geschehe hinsichtlich einer eventuellen Feststellung bei Wildschweinen in intensiver Zusammenarbeit mit der lokalen Jägerschaft. „Gespräche mit der Jägerschaft und dem Landvolk wurden und werden geführt. Auf der Winterversammlung der Jägerschaft am 18. Februar in Schladen wird die Afrikanische Schweinepest ein zentrales Thema bilden“, betont der Landkreis-Pressesprecher.

Weitere und laufend aktualisierte Informationen zum dem Thema Afrikanische Schweinepest sind auf der Internetseite des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit zu finden.

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