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14. Juli 2015
Licht aus beim WSV Wiedelah

Auf dem Sportplatz in Wiedelah mussten am Dienstag die Flutlichtmasten gekappt werden. Die Masten waren alt und an den Fundamenten durchrostet und eingerissen. Zu gefährlich sagt die Stadt und ließ die Anlagen abbauen. Fotos: Anke Donner
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Wiedelah. Im Rahmen der Standsicherheitsprüfungen an Flutlichtmasten auf den städtischen Sportanlagen sind auf den Sportplätzen in Wiedelah und Lengde Sicherheitsmängel festgestellt worden. Aus diesem Grund mussten am Dienstag zwei Flutlichtmasten in Wiedelah gekappt werden.

Der Rückbau der 16 Meter hohen Masten dient der Gefahrenabwehrmaßnahme, erklärt Sascha Freier, Sachbearbeiter Sport bei der Stadt Goslar. Ob und wann neue Masten auf den Sportplatz in Wiedelah kommen, steht noch in den Sternen. „Wenn es nach uns ginge, würden wir natürlich gerne dafür sorgen, dass hier bald neue Masten hinkommen. Da die Erneuerung aber außerplanmäßig kommt, ist sie nicht im Haushalts-Budget berücksichtigt. Wir müssen also erst einmal beraten, wo wir die finanziellen Mittel herbekommen“, erklärt Feier. Der Sachverhalt soll am Dienstag im Verwaltungsausschuss der Stadt dargelegt werden. Eine Lichtanlage würde zwischen 20.000 und 30.000 Euro kosten.

Der Stahlmast war angerostet und rissig.

Der Stahlmast war angerostet und rissig.

Für den ersten Vorsitzenden des WSV, Thomas Knak, ist der Abbau der über 30 Jahre alten Flutlichtanlage eine keine Katastrophe. „Wir haben in den vergangenen Jahren rund 13.000 Euro in die Sport-Anlage gesteckt. Für einen kleinen Verein ist das eine ganz schöne Stange Geld. Ich bin gespannt, wann wir eine neue Beleuchtung bekommen. Wir könnten das jedenfalls nicht leisten“, sagt er und sieht hilflos zu, wie die Masten mit einem Kran umgelegt werden.

Der Verein bereitet sich derzeit schon auf die kommende Saison vor, die am 14. August beginnt. Ob die Abend-Spiele dann im Dunkeln stattfinden müssen, ist noch ungewiss.


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