„Lovemobil“-Prozess startet am 7. Dezember

30. November 2017 von
Am 7. Dezember beginnt vor dem Landgericht Hildesheim der "Lovemobil"-Prozess. Foto: aktuell24
Anzeige

Hohenhameln/Hildesheim. Ab dem 7. Dezember beginnt vor dem Landgericht Hildesheim der Prozess gegen einen 30 Jahre alten Mann, der zum Zeitpunkt der Tag in Salzgitter wohnhaft war. Er steht unter dem dringenden Tatverdacht, im November des vergangenen Jahres eine Prostituierte in ihrem Lovemobil an der B 494 getötet zu haben.

Anzeige

Wie das Landgericht Hildesheim heute mitteilte, werden dem Mann Mord und Raub mit Todesfolge zur Last gelegt. Er soll am 4. November 2016 eine Prostituierte in deren Wohnwagen, an der B 494 in der Nähe von Hohenhameln aufgesucht haben. Dabei soll er beabsichtigt haben, ihr ihre Tageseinnahmen abzunehmen, notfalls mit Gewalt. Laut der Anklage soll der Mann die Frau geschlagen, zu Boden geworfen und sich so auf ihren Oberkörper gestellt haben, dass sie kurz darauf durch Ersticken verstarb. Anschließend soll er ihre Tageseinnahmen in Höhe von rund 1.000 Euro sowie einen Fernseher und ein Handy mitgenommen haben.

Für den Prozess, der am 7. Dezember um 9 Uhr vor dem Schwurgericht in Hildesheim beginnt, sind insgesamt zehn Verhandlungstage angesetzt. Die Fortsetzungstermine sind: 11., 13., 20. und 22. Dezember sowie 03., 08., 10., 15. und 17. Januar, jeweils 9 Uhr.

Es ist bereits der zweite Prozessauftakt im sogenannten „Lovemobil“-Prozess. Ende Mai war bereits ein 45-Jähriger aus dem Landkreis Wolfenbüttel angeklagt gewesen. Dieser wurde bereits nach dem ersten Hauptverhandlungstag auf freien Fuß gesetzt, weil ein anonymes Hinweisschreiben den Verdacht auf einen Anderen lenkte, und Juli dann freigesprochen.

Lesen Sie mehr:

Angeklagter im Lovemobil-Fall freigesprochen

Wende im Lovemobil-Mordfall: Verdächtiger auf freiem Fuß

Anzeige
Medienpartner
Anzeigen
Anzeigen