Tourismus: Im Winter sank die Zahl der Übernachtungen stark

13. Februar 2018 von
Salzgitter hat eine relativ hohe Auslastung der Hotels. Symbolbild: Anke Donner
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Salzgitter. In der Wintersaison 2016/2017 gab es in der Region fast zwei Millionen Übernachtungen, in der Sommersaison 2017 waren es sogar mehr als 2,5 Millionen. Das geht aus den Zahlen des Landesamtes für Statistik Niedersachsen hervor. Davon waren im Sommer 84.678 und im Winter 71.339 in Salzgitter.

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Damit haben sich die Übernachtungszahlen im Sommer um 2,3 Prozent von 82.759 auf 84.678 erhöht. Im Winter sank die Zahl der Übernachtungen um 7,3 Prozent von 76.902 auf 71.339. Damit liegt die Stadt im Sommer über dem Durchschnitt der Region, im Winter liegt Salzgitter aber deutlich unter dem Schnitt. Dort stiegen die Übernachtungszahlen in der Region um 3,5 Prozent. Über die positivste Entwicklung konnten sich die Braunschweiger freuen. Während dort im Winter 2012/2013 lediglich in 240.119 Nächten ein Bett benötigt wurde, waren es in der Saison 2016/2017 310.400. Das entspricht einem Anstieg um fast 30 Prozent. Im Sommer stieg die Zahl in Braunschweig sogar um über 35 Prozent von 263.103 Übernachtungen im Jahr 2012 auf 355.938 im Jahr 2017. Eine gegenteilige Entwicklung lässt sich im Landkreis Gifhorn beobachten. Dort sank die Zahl im Sommer um 23 Prozent und im Winter sogar um 24 Prozent.

Mit einer Auslastung der Hotels von fast 40 Prozent im Sommer und 36 Prozent im Winter hat Braunschweig in der Region die höchste Auslastung. Das Schlusslicht bildet Gifhorn mit einer Auslastung von 24,5 Prozent im Sommer und 19 Prozent im Winter. In Salzgitter liegt die Auslastung mit 32 Prozent im Winter und 38 Prozent im Sommer auf dem zweiten Platz im regionalen Vergleich.

Die Gäste in Braunschweig halten sich durchschnittlich 1,6 Nächte in der Stadt auf. Damit befindet sich Braunschweig im regionalen Mittelfeld. Am längsten bleiben die Gäste in Goslar mit über drei Nächten im Schnitt. Mit durchschnittlich 2,8 Nächten liegt Salzgitter nur knapp hinter Goslar.

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