13 junge Ahornbäume angesägt – Landesbehörde erstattet Anzeige

11. Juni 2018
Vier Baumkronen waren bereits abgebrochen und teilweise auf den Radweg gestürzt. Symbolbild: Marc Angerstein
Helmstedt. Durch Vandalismus wurden an der Bundesstraße 244 zwischen Hoiersdorf und Schöningen 13 junge Ahornbäume irreparabel beschädigt. Sie mussten in den vergangenen Tagen von der Straßenmeisterei Schöppenstedt aus Gründen der Verkehrssicherheit entfernt werden. Hierauf wies die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Wolfenbüttel hin.

Wie die Behörde weiter mitteilte, habe durch das Ansägen der Bäume eine erhebliche Gefahr für die Verkehrsteilnehmer bestanden. Vier Baumkronen waren bereits abgebrochen und teilweise auf den Radweg gestürzt. Nur mit viel Glück, so ein Behördensprecher, sei niemand zu Schaden gekommen.

Die Landesbehörde hat wegen des Vorfalls Strafantrag bei der Polizei gestellt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 6.000 Euro.

Entlang der B 244 waren im genannten Bereich im März 2016 insgesamt 25 junge Ahornbäume gepflanzt worden. Die Landesbehörde strebt an, die betroffenen Bäume zu ersetzen.

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