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30 Jahre Widerstand: AG Schacht Konrad


Und schon immer mit dabei, provozierende Banner und Plakate. Sie sollen den Menschen die Augen öffnen. Foto: AG Schacht Konrad
Und schon immer mit dabei, provozierende Banner und Plakate. Sie sollen den Menschen die Augen öffnen. Foto: AG Schacht Konrad Foto: AG Schacht Konrad

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30.08.2017

Salzgitter. Am vergangenen Samstag feierte die Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad ihr Jubiläumsfest. Seit 30 Jahren steht die Gemeinschaft im Widerstand zur Atompolitik. Zu diesem feierlichen Anlass kamen auch verschiedene Vertreter aus der Politik. Zusammen feierten sie ihre langjährige Verbundenheit.



Die AG formulierte ihre Freude über das Aufeinandertreffen wie folgt:
Nein, natürlich ist die Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad kein Parteianhängsel, KEINER Partei.


Ja, natürlich ist die Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad eine Schwester der Partei der Grünen.

Geboren aus dem selben Geiste und zu ähnlicher Zeit gehören die Grünen und der Widerstand gegen Schacht Konrad historisch-politisch zusammen, auch wenn die AG politisch neutral bleiben will und bleiben muss, wenn sie erfolgreich weiter arbeiten will. Deshalb waren Grußbotschaften politischer Parteien unerwünscht. Dennoch ließen es sich die Grünen nicht nehmen, am Jubiläumsfest teilzunehmen und der AG jedwede weitere Unterstützung zuzusichern.

Pieter K. G. Welge aus Wolfenbüttel und Michael Siano aus Salzgitter überbrachten die guten Wünsche der beiden Kreisverbände der Grünen am Sonnabend in Bleckenstedt.

Auch die LINKENwaren vertreten



Perli bei der Geschenkübergabe an Ludwig Wasmus von der AG Schacht Konrad. Foto: DIE LINKEN



Zu den zahlreichen Gratulanten und Besuchern bei der „30 Jahre Widerstand“-Feier der AG Schacht Konrad gehörte auch Victor Perli, Bundestagskandidat der LINKEN. Als Geschenk überreichte er dem Verein sein druckfrisch erschienenes Buch „Atommüll – Konfontation und Kooperation bei der Endlagersuche“. Perli lobte, dass die AG Schacht Konrad bundesweit zu den wichtigsten Initiativen gegen Atomkraft gehört. Er wird den Verein, dem er seit einigen Jahren als Mitglied angehört, weiter bei der Arbeit gegen das drohende Endlager Schacht Konrad unterstützen.


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