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Klinikum Wolfenbüttel lockert Besuchsregelungen



Wolfenbüttel

Ab Donnerstag: Städtisches Klinikum lockert Besuchsregelungen

Das Testregime bleibt laut Aussage des Geschäftsführers unverändert bestehen.

Das städtische Klinikum Wolfenbüttel.
Das städtische Klinikum Wolfenbüttel. Foto: Archiv

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Wolfenbüttel. Ab dem morgigen Donnerstag können sich wieder mehr Patienten im Städtischen Klinikum über Besuch freuen. Eine hohe Impfquote der Mitarbeitenden und lückenlose Tests bei Patienten sowie die stetig sinkenden Inzidenzen ließen eine erneute Lockerung der Besuchsregeln zu. Davon profitieren werden Patienten mit einer mindestens dreitägigen Verweildauer. Dies teilt das Städtische Klinikum in einer Pressemitteilung mit.



„Die erneute Lockerung bringt uns wieder einen Schritt näher an unser Ziel - nämlich jedem unserer Patienten Besuche zu ermöglichen“, sagt Axel Burghardt, Geschäftsführer des Städtischen Klinikums. Jeder Patient, der länger als drei Tage stationär aufgenommen wird, darf ab dem vierten Tag seit Aufnahme in der Zeit von 14:30 bis 18 Uhr maximal einen Besucher pro Tag empfangen.

Ausnahmen für Geimpfte, Genesene und offiziell Getestete


„Dieser erhält vorab einen Antigenschnelltest und eine entsprechende Bescheinigung – wahlweise schriftlich oder digital über die PassGo-App - direkt bei uns im Haus. “, so der Geschäftsführer weiter. Ausnahmen gelten für vollständig geimpfte und genesene Besucher. Diese müssen ihren Impfausweis bzw. einen Genesenennachweis vorlegen. Die Vorlage eines negativen Coronatests aus einem offiziellen Testzentrum berechtigt ebenfalls zum Zutritt ohne erneute Testung. „Wir empfehlen jedoch allen unseren Besuchern, unser kostenloses Testangebot zu nutzen“, erklärt Burghardt.

Testregime bleibt von Lockerungen unberührt


Das Testregime bleibt laut Aussage des Geschäftsführers unverändert bestehen. „Bereits seit dem vergangenen November wird jeder ambulante und stationäre Patient im Rahmen der Diagnostik oder Behandlung getestet – zum Teil sogar mehrfach. Bei positivem Antigenschnelltest wird in unserem klinikeigenen Labor unmittelbar ein PCR-Test angeschlossen. Dieser gilt als Goldstandard und liefert einen belastbaren Befund. Darüber hinaus sind unsere Mitarbeitenden auch weiterhin verpflichtet, sich mindestens einmal in der Woche testen zu lassen“, erklärt Burghardt.

Zusätzlich zu Patienten, Mitarbeitenden und Besuchern führt das Team des Klinikums auch die Testungen in den Kitas der Stadt und im Vorfeld der städtischen Ratssitzungen durch. Darüber hinaus unterstütze man seit Anfang Januar auch das Gesundheitsamt im stationären Testzentrum am Exer. „Seit November haben wir bereits rund 45.000 Tests durchgeführt – etwa 2.000 jede Woche“, berichtet der Geschäftsführer. Da mittlerweile der Großteil des Teams des Klinikums auch geimpft ist, könne man laut Meinung des Geschäftsführers von einem maximalen Sicherheitsniveau im Klinikum sprechen.

Der Besuch einer Einzelperson bei Palliativpatienten, Lebenspartner von schwangeren Patientinnen im Kreißsaal und nach der Entbindung (zwischen 14 und 16 Uhr zum Test; danach bis 18 Uhr Besuch) sowie der im Einzelfall ärztlich erlaubte Besuch bei Schwerstkranken und Patienten der Intensivstation ist weiterhin möglich. Alle Besucher werden auch weiterhin beim Einlass per Antigenschnelltest auf das Coronavirus getestet, um auch in diesem sensiblen Bereich die größtmögliche Sicherheit zu schaffen.

„Es bleibt bei Besuchen auch weiterhin dringend notwendig, sich an die geltenden Abstandsregelungen, das durchgängige Tragen des Mund-Nasen-Schutzes – auch im Patientenzimmer - sowie die Hust- und Niesetikette und das regelmäßige Händewaschen und Lüften zu halten. Auch eine vollständige Impfung rechtfertigt keine Ausnahme“, so Burghardt abschließend.

Für einen Besuch ist eine telefonische Anmeldung unter der Nummer 05331/934 1010 erforderlich.


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