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Abkochgebot im Seesener Schulzentrum: Leitungswasser mit Legionellen belastet

Das Wasser dürfe nur für das Händewaschen verwendet und keinesfalls getrunken werden.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Max Förster

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06.10.2020

Seesen. Das Leitungswasser im gesamten Seesener Schulzentrum inklusive der Sporthallen und der Aula darf ab sofort nicht mehr getrunken, sondern nur noch zum Händewaschen verwendet werden. In den Teeküchen gilt vor Gebrauch ein Abkochgebot. Grund für diese Maßnahme ist der Nachweis von Legionellen an unterschiedlichen Stellen im gesamten Leitungsnetz des Jacobson Gymnasiums. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass auch die Trinkwasserleitungen in der benachbarten Oberschule sowie der Aula betroffen sind, gilt diese Regelung auch dort. Der Landkreis Goslar berichtet in einer Pressemitteilung, dass um Gewissheit über das Ausmaß der Belastungen zu erhalten, die Entnahme weiterer Proben umgehend eingeleitet wurde.



Bereits im August wurde bei einem Ortstermin in der Sporthalle 3 des Jacobson Gymnasiums eine Legionellen-Kontamination festgestellt. Die Wasserentnahme wurde umgehend untersagt und die Sanitäranlagen gesperrt. Nach der Durchführung von Sofortmaßnahmen erfolgte Mitte September eine wiederholte Probennahme. Die Ergebnisse, die dem Fachdienst Gebäudemanagement des Landkreises jetzt vorliegen, weisen darauf hin, dass das Problem größer ist als bisher anzunehmen war.
Wie umfangreich das Ausmaß tatsächlich ist, und welche Maßnahmen zur Beseitigung der Legionellen-Belastung getroffen werden müssen, entscheidet sich, sobald dem Landkreis die Ergebnisse der neuen Proben vorliegen.
Alle Lehrkräfte sowie die gesamte Schülerschaft sind bereits seit der vergangenen Woche informiert.


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