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Abschied vom Schnuller mit der „Harzer Schnullerhexe“



Goslar

Abschied vom Schnuller mit der „Harzer Schnullerhexe“


Die Schnuller-Abschiedszeremonie ist eine Idee aus Dänemark. Symbolfoto: Christiane Habekost
Die Schnuller-Abschiedszeremonie ist eine Idee aus Dänemark. Symbolfoto: Christiane Habekost Foto: Christiane Habekost

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Bad Harzburg. Das Niedersächsische Forstamt Clausthal lädt Familien zu einem Besuch am Schnullerbaum ein. Der ausgewählte Bergahorn wächst im Kalten Tal am Fuß des Burgbergs bei Bad Harzburg. Dort haben Kinder und Eltern auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, vom Schnuller auf besondere Weise Abschied zu nehmen.



Eine Försterin und eine sympathische „Harzer Schnullerhexe“ werden die mitgebrachten Schnuller in den Baum hängen. Um an die hohen Äste zu gelangen, befördert ein Hubwagen der Stadtwerke Bad Harzburg die beiden vom Wegesrand aus in die Baumkrone. Unterstützt und jährlich angeboten wird die Aktion vom Haus der Natur. Die familienfreundliche Walderlebnis-Ausstellung im Kurpark von Bad Harzburg ist Pate dieser Idee. „Wir belohnen die mutigen Kinder dafür, dass sie ihren Schnuller mitbringen und abgeben. Der Baum ist schon an den bunten Schnullern erkennbar und an einem Namensschild. So können Familien mit ihren Kindern den Baum jederzeit alleine besuchen kommen,“ sagt Dr. Bettina König, die das Haus der Natur und das Waldpädagogikzentrum Harz leitet.

Ein Schnullerbaum soll helfen, Kleinkinder vom Schnuller zu entwöhnen. Die Schnuller werden hierfür an einen bestimmten Baum gehängt. So können Kinder Abschied nehmen und den Schnuller jederzeit besuchen. Die Idee stammt ursprünglich aus Dänemark. Treffpunkt ist am Dienstag, 13. Juni um 15 Uhr, im Kalten Tal in Höhe des Hochseilgartens.






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