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AfD besucht Schachtanlage Asse II



Wolfenbüttel

AfD besucht Schachtanlage Asse II


Foto: AfD
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Wolfenbüttel. Am Donnerstag, 10. August, informierte sich eine Delegation der Alternative für Deutschland (AfD) über den aktuellen Sachstand zur Schachtanlage Asse II. Die AfD informiert über die Erkenntnisse der Begehung.



Frank Ehrlich, Referent der Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE) und zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit informierte unter anderem den AfD-Kreisvorsitzenden Jürgen Pastewsky (auf dem Bild dritter von links) und den AfD Direktkandidaten für den Deutschen Bundestag, Dr. Manfred Wolfrum (auf dem Bild sechster von links) über die seit 1967 eingelagerten schwach- und mittelradioaktiven Abfälle.

Dr. Manfred Wolfrum, selbst Nuklearmediziner und Facharzt für Radiologie und auch die anderen AfD-Teilnehmer, „können den monströsen finanziellen Aufwand inklusive der nicht minder aufwendigen Personalaktivitäten wie der Begleitgruppe ASSE II, nicht nachvollziehen". Sie meinen, dass die bereits investierten und noch anfallenden Unsummen für eine „ohnehin nie erfolgende Rückholung der rund 47.000 Kubikmeter Abfall" besser in sinnvolle und dringend nötige Infrastrukturmaßnahmen erfolgen sollten.


Bei der Begehung sei ihnen klar geworden, dass die Betreibergesellschaft in allen Dingen sehr sorgfältig und insbesondere gesetzeskonform arbeitet. Ein dichtes und regelmäßig kontrolliertes Messstellennetz zeige, dass bei der laufenden Arbeit keinerlei Gefahr für die Anwohner der Asse in engerem und weiterem Umfeld bestehe. Im Bergwerk selbst liege die Strahlenbelastung „bei fast 10 Prozent im Vergleich mit Übertage und bei etwa 1 Promille verglichen mit einem Überseeflug."

Abschließend diskutierten die AfD-Teilnehmer der ASSE II-Exkursion „über Sinn- und Unsinn der einseitigen Asse-Debatte". Besonders beeindruckend sei die Erkenntnis, dass das gesamte radioaktive ASSE-Inventar nicht mehr als 1/200, also etwa fünf Promille eines einzigen Castor-Behälters beträgt. Zur Sprache kam auch, wo ein plötzlicher Wassereinbruch herkommen soll, durch welchen die Asse innerhalb kurzer Zeit „absaufen“ könnte, so lange sie von Technikern überwacht und betreut wird.

Ganz unverständlich war für die Besuchergruppe, dass der Asse Schacht in den Medien immer wieder als „marode“ bezeichnet werde, obwohl da unten nach der Investition von fast einer Milliarde Euro alles gut im Schuss und von Verfall keine Spur zu sehen sei. Es wurde zur Kenntnis genommen, dass die Fließeigenschaft des Salzes, die sogenannte Konvergenz nichts mit dem „behaupteten aber nicht wahrnehmbaren Verfall des Asse Bergwerkes" zu tun habe.

Die Besucher bedankten sich bei Herrn Ehrlich und seinen beiden Steigerinnen, welche eine „sehr sachkundige Führung" unter Tage durchführten, bei der „keine Frage offen blieb" und beendeten den Besuch.


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