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AFD möchte Bau von Flüchtlingsunterkünften kippen

von Robert Braumann


Die AFD will den Bau von einigen Flüchtlingsunterkünften stoppen. Foto: Braumann
Die AFD will den Bau von einigen Flüchtlingsunterkünften stoppen. Foto: Braumann Foto: Robert Braumann

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29.11.2016

Braunschweig. Zur nächsten Ratssitzung am 06.12.2016 bringt die AFD-Fraktionen einen Antrag ein, mit dem sie den bereits begonnen Bau einiger Flüchtlingsunterkünfte stoppen will. Der Bedarf bestünde nicht mehr und die Errichtung aller Unterkünfte würde unnötige Kosten bringen.


"Weder die Bauplätze, noch die ursprünglich geplanten Bauten waren für eine dauerhafte Nutzung von bis zu 60 Jahren geeignet und vorgesehen. Der angenommene Bedarf besteht seit langem nicht mehr. Standorte wie Hungerkamp, Lamme, Hondelage und andere sind weder für die Primärverwendung, noch für bisher nur theoretisch vorstellbare Nachnutzungen brauchbar. Insbesondere die Verwendung als Studentenheime ist bei diesen Lagen sehr zweifelhaft", so die AFD in ihrem Antrag. Weiter heißt es: "Während an anderen Bedarfen weiterhin gespart wird, macht das Errichten aller acht Unterkunftsgebäude keinen ökonomischen Sinn, sondern wird vermeidbare Kosten von mehr als 25 Millionen Euro verursachen." Man wolle erreichen, dass nur die drei Standorte weiterverfolgt werden, die aktuell am weitesten Im Bau vorangeschritten sein.


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