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Alte Wasserwege neu gestaltet: Stadt plant Teil-Rekonstruktion des Okerverlaufs

von Anke Donner



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13.03.2014


Wolfenbüttel. Im Zuges der Holzmarkt-Sanierung war vorgesehen, einen Teil des alten Okerverlaufs wieder sichtbar zu machen. Nun scheint es soweit zu sein: Im der Bauausschuss-Sitzung am kommenden Dienstag werden die Pläne vorgestellt.

Demnach soll auf der Grünfläche Okerstraße/Ecke Holzmarkt ein Teil des alten Flussverlaufs nachempfunden werden. Laut erster Pläne könnten schon im Herbst die Umbauarbeiten beginnen, sollte die Politik den Auftrag dazu geben.


Die Okerstraße mit dem offenen Kanal. Repro: Heinz-Dieter König Foto:



Die Oker, die erst 1907 zugeschüttet wurde, soll nun teilweise wieder sichtbar gemacht werden. In Verlängerung der Okerstraße ist daher im Bereich des früheren Okerkanals eine Wasserfläche geplant, die mit Mauern und Brückengeländern an die historische Situation mit Zulauf aus dem Kanal, der in der der Reichsstraße verlief, erinnern soll.

Der Bereich soll später über Treppenstufen erreichbar sein, der mit Pollern und Ketten abgegrenzt werden soll. Gemauerte Brüstungen zur Wasserfläche sollen durch Brückengeländer unterbrochen und einen offenen Einblick auf die Wasserfläche ermöglichen.


So sehen die ersten Pläne der Stadt Wolfenbüttel aus. Abbildung: Beschlussvorlage Stadt Wolfenbüttel. Foto: Vorlage Stadt WF)



Schon während des laufenden Beteiligungsprozesses zur Erarbeitung des „Zukunftsprofils-Innenstadt Wolfenbüttel“ wurde die Darstellung des Elements Wasser im Stadtbild als eines der Ziele genannt. Die Vorstellungen der beteiligten Bürger sollen auch im Ausbauentwurf berücksichtigt werden.

Die Kosten der Umbauarbeiten sind mit rund 209500 Euro veranschlagt und sollen zum Teil aus Rest-Mitteln des Holzmarkt-Umbaus finanziert werden.


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