Althusmann auf Wahlkampf-Tour in Wolfenbüttel - Eine Frage blieb offen

Der CDU-Spitzenkandidat beantwortete Fragen der Zuhörer. Auf eine gab es jedoch keine Antwort.

von Werner Heise


Bernd Althusmann (links) mit Holger Bormann und Sarah Grabenhorst-Quidde bei seiner Wahlkampftour.
Bernd Althusmann (links) mit Holger Bormann und Sarah Grabenhorst-Quidde bei seiner Wahlkampftour. Foto: Werner Heise

Wolfenbüttel. Der CDU-Landesvorsitzende und Niedersächsische Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann will bei der Landtagswahl am 9. Oktober Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) vom Thron stoßen. Dafür warb er im Rahmen seiner Straßenwahlkampftour am Mittwochvormittag in der Wolfenbütteler Fußgängerzone.


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Wolfenbüttel war die sechste oder siebte Station auf Althusmanns sogenannter "Marktplatztour" im Land - so genau konnte er das schon nicht mehr einordnen. Er war gekommen, um mit den Bürgern in den Dialog zu gehen. Moderiert von den CDU-Direktkandidaten Sarah Grabenhorst-Quidde (Wahlkreis 10, Wolfenbüttel-Süd / Salzgitter) und Holger Bormann (Wahlkreis 9, Wolfenbüttel Nord) durften nach einer Rede des CDU-Spitzenkandidaten, in der er auch vor einem Lebensmittelengpass warnte, auf Zettel niedergeschriebene Fragen gestellt werden.

Keine Antwort auf Frage zu Asse II


Zieht man die Entourage Althusmanns sowie die stadtbekannten Christdemokraten ab, blieben an diesem Markttag in der Spitze vielleicht bis zu 60 Zuhörer stehen. Deutlich weniger von ihnen stellten dann auch Fragen, obwohl sich der Spitzenkandidat zur Beantwortung Zeit genommen hatte und auch unters Volk mischte. Es ging um Heizkostenzuschüsse, das CDU-Wahlprogramm als solches, Pflegeleistungen, die Mehrwertsteuer, Förderschulen, Sozialleistungen und einiges weiteres. Immer wieder kamen dabei auch - Wahlkampf typisch eben - die aus CDU-Sicht empfundenen Verfehlungen der politischen Mitbewerber zur Sprache.

Was Bernd Althusmann zum Atommülllager Asse zu sagen hat, blieb an diesem Tag allerdings unbeantwortet. Die Frage wurde in einer Pause von ihm aussortiert. Das Thema sei zu komplex und zu emotional, hieß es später auf Nachfrage von regionalHeute.de aus seinem Team.


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