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Braunschweig: Andrang zu groß - Verfahren gegen Neonazi ausgesetzt



Braunschweig

Andrang zu groß - Verfahren gegen Neonazi ausgesetzt

Das Amtsgericht hatte keinen Saal mit ausreichender Kapazität für das Verfahren gegen ein Mitglied der Partei Die Rechte frei. Die Verhandlung soll jetzt im März stattfinden.

von Alexander Dontscheff


Symbolbild
Symbolbild Foto: Anke Donner

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Braunschweig. Wie berichtet sollte sich am Montag ein Mitglied der Partei "Die Rechte" vor dem Amtsgericht Braunschweig verantworten, weil er im Oktober 2020 auf dem Nibelungenplatz eine Frau beleidigt und bedroht haben soll. Doch wie das Amtsgericht auf Nachfrage mitteilt, konnte das Verfahren nicht stattfinden. Aus Platzmangel.



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"Die Verhandlung wurde ausgesetzt und auf März 2022 verlegt, da angesichts des großen Öffentlichkeitsinteresses in dem Saal nicht genug Plätze für die Öffentlichkeit zur Verfügung standen", berichtet Anke Busch aus der Pressestelle des Amtsgerichts Braunschweig. Grund seien die Beschränkungen durch die Corona-Pandemie. Ein anderer Saal mit ausreichend Kapazitäten sei nicht frei gewesen.

Hintergrund des Verfahrens ist ein Vorfall, der sich am 9. Oktober letzten Jahres zugetragen haben soll. Der Angeklagte soll im Rahmen eines Infostandes der Partei "Die Rechte" auf dem Nibelungenplatz gewesen sein. Dort soll er mit der Frau aneinandergeraten sein, die Musik abgespielt habe.


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