Arbeiten an der Meesche schreiten voran

von Julia Seidel


Der B-Platz ist bereits für den Trainingsbetrieb freigegeben worden. Foto: Joschka Krause
Der B-Platz ist bereits für den Trainingsbetrieb freigegeben worden. Foto: Joschka Krause Foto: Joschka Krause

Wolfenbüttel. In der vergangenen Woche wurde der neue B-Platz auf der Anlage der Meesche für den Trainingsbetrieb freigegeben. Auch der C-Platz ist bereits fertiggestellt, jedoch noch nicht freigegeben, wie es in dem Sachstandsbericht im Sportausschuss am gestrigen Montagabend hieß.


Dass der B-Platz (Kunstrasenplatz) der Anlage bald wieder benutzt werden könne, war ein Wunsch des MTV Wolfenbüttels, der in der vergangenen Woche umgesetzt werden konnte. Momentan stehe die Anlage montags bis freitags von 16 bis 22 Uhr zehn Teams zum Trainieren zur Verfügung. Dafür sei auch eine provisorische Flutlichtanlage eingerichtet worden, die am Montag, 21. Oktober, abgenommen wurden. Dennoch sei es am Freitag zu einem Ausfall der Anlagen gekommen, sodass der gestrige Trainingsbetrieb in der Dunkelheit habe stattfinden müssen. Obwohl auch der C-Platz (ebenfalls ein Kunstrasenplatz) fertiggestellt ist, bleibe er so lange es geht noch in den Händen der Strabag AG. Eine Einweisung in die Pflege habe es dennoch bereits gegeben. Die Kunstrasenplätze seien hier statt mit einem Kunststoffgranulat mit Kork verfüllt worden. Wie sich das auf die weitere Pflege auswirke, sei noch nicht klar. Wer auf den Plätzen trainieren wolle, der müsse für die ordnungsgemäße Nutzung unterschreiben. Dazu zählt unter anderem, dass das richtige Schuhwerk zum Spielen auf den Kunstrasenplätzen benutzt werde. Auch das Skateboardfahren sei zu unterlassen. Ebenso sollte darauf geachtet werden, dass keine Zigarettenkippen, Glasscherben oder Kaugummis ihren Weg auf die Plätze finden.

Ebenso, wie der C-Platz, so solle auch der A-Platz möglichst lange in den Händen der Strabag bleiben. Denn hier sei der Rasen einige Wochen nach der Einsaat gelblich geworden. Die Strabag konnte in die Verantwortung genommen werden, um den Rasen nachzudüngen und nun sei der Rasen wieder gut nachgewachsen. Für die zukünftige Pflege solle ein Mähroboter angeschafft werden.

Keine reine Schulsportstätte mehr


Auch die Arbeiten an der Tribüne und den Laufwegen rund um das Gelände gehen voran. Während die Stahlarbeiten an der Tribüne im vollen Gange sind, können die Laufwege erst im nächsten Jahr während einer frostfreien Periode fertiggestellt werden. Geplant seien darüber hinaus zwei Fahrradständer mit Platz für bis zu hundert Räder. Eine Baustellenbesichtigung sei bisher nicht geplant. Zur Eröffnung solle es eine Sportwoche mit einem bunten Programm geben. Ziel sei es, dass alle Sportler aus Wolfenbüttel die Anlage angucken. "Wir wollen weg von dem Image der Schulsportsätte", so Stadtrat Thorsten Drahn. Der geplante Termin für die Fertigstellung im Herbst 2020 könne nach dem derzeitigen Stand der Arbeiten eingehalten werden.

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