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Auf Gleisen stehengeblieben: Beetle-Fahrerin schwerverletzt



Gifhorn

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Auf Gleisen stehengeblieben: Beetle-Fahrerin schwerverletzt

von Eva Sorembik


Das Auto wurde von den Regionalzug erfasst. Fotos: aktuell24(KR)

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Meine. Heute früh um 9.30 Uhr kam es am Bahnübergang Hauptstraße (L312) zu einem Zusammenstoß zwischen einem erixx-Zug und einem VW Beetle (regionalHeute.de berichtete). Inzwischen ist die Unfallursache bekannt. Wie Polizeipressesprecher Thomas Reuter auf Nachfrage von regionalHeute.de berichtet, war die Beetle-Fahrerin staubedingt auf den Gleisen stehengeblieben.



Polizei gibt Details bekannt


Die 68-jährige aus Wedelheine fuhr mit ihrem VW Beetle auf der Hauptstraße (L 321) in Richtung Bundesstraße 4. Im stockenden Verkehr fuhr sie mit ihrem Pkw auf das Gleisbett des dortigen Bahnübergangs. In diesem Augenblick schlossen sich die Halbschranken. Die 68-jährige verließ zunächst ihr Fahrzeug, setzte sich dann aber wieder hinein. Unmittelbar danach wurde die Fahrerseite des Autos von einem aus Braunschweig kommenden ERIXX-Regionalzug erfasst.


Bei der Kollision wurde die Frau verletzt und in ihrem demolierten Fahrzeugeingeklemmt. Sie musste von der Feuerwehr aus dem Wrack geschnittenwerden. Mit Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma wurde sie anschließend mit dem Rettungshubschrauber in die Medizinische Hochschule nach Hannover geflogen.

Der Lok-Führer erlitt einen Schock und wurde sicherheitshalber durch einen Kollegen ausgetauscht. Die Fahrgäste blieben unverletzt.

Die Bahnverbindung zwischen Gifhorn und Braunschweig musste für die Dauer von mehreren Stunden voll gesperrt werden. Auch am Bahnübergang an der Bundesstraße 4, der mit dem Bahnübergang an der L 321 gekoppelt ist, blieben die Schranken bis kurz vor 11 Uhr geschlossen, ehe ein Techniker der DB-AG den Schaden beheben konnte. Hierdurch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen sowohl in Nord-Süd-Richtung (Braunschweig-Gifhorn), als auch in Ost-West-Richtung (Wolfsburg-Peine). Der Straßenverkehr wurde weiträumig umgeleitet, die Autofahrer hierüber durch eine Rundfunkdurchsage informiert.

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