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Außengastronomie bis 23 Uhr soll auch 2021 möglich werden



Salzgitter

Außengastronomie bis 23 Uhr soll auch 2021 möglich werden

Neben der Hilfe für Gastronomen soll die Maßnahme auch für eine attraktive Innenstadt sorgen.

von Julia Fricke


Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

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Salzgitter. Um Gastronomiebetrieben die Bewirtung von Gästen im Freibereich bis 23 Uhr auch im Jahr 2021 möglich zu machen, hat der Rat der Stadt Salzgitter in seiner Ratssitzung am Dienstag bei zwei Gegenstimmen beschlossen, die zeitliche Befristung der Sondernutzungserlaubnis der Stadt Salzgitter für die Außenbereiche zu ändern. Über eine Weiterführung soll in der Ratssitzung im Dezember 2021 für folgende Jahre entschieden werden, wie aus der Verwaltungsvorlage hervorgeht. Neben der Unterstützung der Betriebe solle durch diese Maßnahme auch die Innenstadt wieder belebt werden. Ziel der Maßnahme solle es sein, schnell und kostengünstig Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten.



"Wir haben am Anfang der Pandemie gesagt, wir brauchen viele kleine Maßnahmen, um den Unternehmen zu helfen, da auch die Geldmittel begrenzt sind. Und hierbei handelt es sich um eine solche Maßnahme", erklärt Sascha Pitkamin von den Grünen. Sie solle es den Gastronomen ermöglichen zum Beispiel in den Sommermonaten die Bewirtung bis 23 Uhr durchführen zu können. Voraussetzung dafür sei jedoch, dass es zu keiner Lärmbelästigung komme. So werde die Lärmverordnung nicht außer Kraft gesetzt.

"Ohne Gastronomie kein Erlebniswert"


"Aktuell ist es so, dass jemand, der ein privates Grundstück hat und dort seine Gastronomie betreibt das machen kann [bis 23 Uhr öffnen], solange es keine Beschwerden gibt. Die Firmen aber, die die Flächen bei der Stadt angemietet haben, müssen laut Vertrag um 22 Uhr Schluss machen", so Pitkamin weiter. Neben der Hilfe für die Betriebe sieht Pitkamin noch einen weiteren großen Vorteil der Verlängerung der Außenbewirtschaftung. "Wir haben in den letzten Monaten immer wieder gehört, dass wir etwas tun müssen, um die Innenstadt zu beleben, auch den Einzelhandel zu stärken", so Pitkamin weiter. Dazu sei es wichtig einen Erlebniswert in der Stadt zu schaffen. "Das Warenangebot bei Amazon ist besser. Aber die Leute gehen in die Stadt wegen des Erlebniswertes. Und hier ist die Gastronomie ein Ankerpunkt. Ohne Gastronomie kein Erlebniswert."


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