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B.I.G. beklagt hohe Nachforderungen für Kita-Umbauten



Gifhorn

B.I.G. beklagt hohe Nachforderungen für Kita-Umbauten


Andreas Kautzsch, Fraktionsvorsitzender B.I.G. Foto: B.I.G.
Andreas Kautzsch, Fraktionsvorsitzender B.I.G. Foto: B.I.G.

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Sassenburg. Die Gemeindeverwaltung hat sich in einem nichtöffentlichen Eilverfahren vom Verwaltungsausschuss (VA) hohe Mehrkosten für die Herstellung der Außengelände für die mit viel Verspätung in Betrieb genommenen Kita-Erweiterungen in Grußendorf und Neudorf-Platendorf genehmigen lassen. Dies teilte die B.I.G.-Fraktion mit.



"Im ersten Schritt werden die Gesamtkosten in Grußendorf um mindestens 40.000 Euro und in Neudorf-Platendorf um mindestens 55.000 Euro, und damit um bis zu 25 Prozent gegenüber der Kostenschätzung des Planungsbüros, steigen, welches an den höheren Vergabepreisen einen fünfstelligen Betrag ohne jeglichen Mehraufwand einfach so mehr verdient. Die Gesamtkosten nur für die Herstellung der Außengelände der beiden Einrichtungen werden somit auf weit über 500.000 Euro (jeweils 250.000 Euro) ansteigen", erklärtAndreas Kautzsch, Fraktionsvorsitzender der Bürger-Interessen-Gemeinschaft Sassenburg.

Weiter:


"Als Hauptgrund für die Kostensteigerung sehen wir die späte Ausschreibung im Frühjahr 2018 - genau zur Hauptsaison der Garten- und Landschaftsbauer, welche aufgrund langfristiger Projektplanungen, kaum kurzfristig Kapazitäten frei haben. Für uns trägt sowohl das Planungsbüro als auch das Bauamt der Gemeindeverwaltung die Verantwortung, dass das bereits seit August 2017 beschlossene Konzept nicht frühzeitig ausgeschrieben wurde.

Grundsätzlich sollte die Gemeindeverwaltung Planungsarbeiten selbst durchführen und die Bauüberwachung vornehmen. Wir können nicht nachvollziehen, warum für eine einfache 'Gartengestaltung' ein teures Planungsbüro beauftragt werden muss. In diesem Vorgang könnten somit rund 100.000€ Honorarkosten eingespart werden. Geld das wir lieber gern für Spielgeräte ausgegeben hätten. Die B.I.G.-Sassenburg Fraktion hatte beiden Ausbauplanungen nicht zugestimmt, da beispielsweise in den Baukosten der Anteil für Spielgeräte nicht einmal 10 Prozent der Gesamtkosten beträgt."


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