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BadeLand: Stadt Wolfsburg beschäftigt sich mit Trichterrutsche


Das Wellenbecken im BadeLand Wolfsburg ist ein beliebtes Ziel der Gäste, die Trichterrutsche derzeit nicht. Foto: Stadt Wolfsburg
Das Wellenbecken im BadeLand Wolfsburg ist ein beliebtes Ziel der Gäste, die Trichterrutsche derzeit nicht. Foto: Stadt Wolfsburg

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08.02.2017

Wolfsburg. Der Sportausschuss hat sich in seiner Sitzung vom Dienstag den 7. Februar mit der seit Oktober 2015 gesperrten Trichterrutsche im BadeLand Wolfsburg beschäftigt und mögliche Varianten für die künftige Nutzung im vorgestellt.


In der Rutsche kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Unfällen und nach der kompletten Sperrung wurde ein gerichtliches Gutachten in Auftrag gegeben, um die Ursachen für die Unfälle zu ermitteln. Im Mai 2016 waren die gutachterlichen Sachverständigen vor Ort im BadeLand. „Sie haben Proberutschvorgänge per Video aufgezeichnet und ausgewertet und letztlich festgestellt, dass bei der Rutsche ein Planungsfehler vorliegt“, so der Leiter des Geschäftsbereich Sport, Reiner Brill. Der Hersteller der Rutsche, die Firma Aquarena, bewertet das Gutachten zwar kritisch, möchte aber gemeinsam mit der Stadt Wolfsburg und dem Betreiber des Badelandes, der GMF, eine Lösung für das Problem finden.

Nach intensiven Gesprächen haben sich inzwischen drei Varianten herauskristallisiert


Variante eins und zwei sehen vor, dass die Trichterrutsche ihren Charakter als anspruchsvolleRutsche behält. Vorgesehen sind bauliche Maßnahmen zur Entschärfung der derzeitigen Situation und kleinere Anpassungsmaßnahmen für eine zukünftige Nutzung als Bodyrutsche. Die Kosten hierfür werden mit 7.500 Euro bzw. 9.500 Euro beziffert und würden vom Rutschenhersteller getragen.

Als dritte Variante steht der Umbau der Trichterrutsche zur Diskussion. Der Trichter würde abgebaut und zusätzlich 88 Meter Röhren zum Höhenausgleich eingebaut. Mit dem Umbau zu einer hochwertigen Familienrutsche könnte anschließend auch Kindern ab sechs Jahren und Erwachsene mit einem Kleinkind die Nutzung erlaubt werden. Die Kosten für den Umbau sind mit 174.000 Euro kalkuliert. Die Firma Aquarena würde sich zur Hälfte an den Kosten beteiligen.

Aus Sicht der Sportverwaltung und der GMF würde der Umbau der Trichterrutsche eine nachhaltige Problemlösung darstellen. Oberbürgermeister Klaus Mohrs kann sich vorstellen, dass eine hochwertige Familienrutsche mit dem Konzept des Badelandes „ein Angebot für die ganze Familie vorzuhalten“ sehr gut zusammenpasst.


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