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Wolfsburg: Betrugsversuch mit angeblich tödlichem Unfall - Anruferin will 40.000 Euro



Wolfsburg

Betrugsversuch mit angeblich tödlichem Unfall - Anruferin will 40.000 Euro

Gleich zwei Anzeigen wegen versuchten Telefonbetruges gingen am Mittwoch bei der Polizei Wolfsburg ein.

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Symbolbild Foto: pixabay

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Wolfsburg. Mit einer bekannten Masche versuchten Telefonbetrüger am Mittwochnachmittag von einem 79-jährigen Mann und einer 83-jährigen Frau einen hohen Geldbetrag zu ergaunern. Aber den Senioren kamen Zweifel und es kam zu keiner Geldübergabe. Das berichtet die Polizei in einer Pressemitteilung.



Zunächst erfuhren die Beamten von einem Anruf bei einer 83-jährigen Wolfsburgerin. Ihr wurde gegen 12.30 Uhr von einer Frau, die sich als ihre Enkelin ausgab, mitgeteilt, dass sie einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht hätte und nun dringend 40.000 Euro bräuchte, um aus der Untersuchungshaft entlassen zu werden. Im Anschluss bestätigte ein vermeintlicher Polizeibeamter die Angaben der falschen Enkelin. Einige Zeit später klingelte eine Frau an der Wohnungstür der Seniorin, um das Geld abzuholen. Gerade noch rechtzeitig kamen der 83-Jährigen Zweifel und sie schloss die Tür, ohne das bereitgelegte Geld auszuhändigen. Danach rief sie ihre Tochter an und der Betrugsversuch flog auf.

"Kerstin" konnte nicht überzeugen


Der Anruf bei einem 79-jährigen Rentner verlief ähnlich. Auch er erhielt einen Anruf, indem sich eine Frau mit "Kerstin" meldete und vorgab, nach einem tödlichen Unfall 25.000 Euro für eine Fahrzeugreparatur zu benötigen. Sie habe sich mit dem anderen Unfallpartner einigen können und die Versicherung müsse nicht hinzugezogen werden. Da der Wolfsburger keine Kerstin kannte, ging er auf die Forderungen zunächst nur zum Schein ein. Die Betrüger verloren aber wohl das Interesse und beendeten nach einiger Zeit das Gespräch.


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