Braunschweig

Budget für Arbeit als Türöffner in den Arbeitsmarkt


Nach der Vertragsunterzeichnung, die auf Vermittlung der Lebenshilfe Braunschweig zustande kam: Axel Winkler (Edeka-Center), Danny Espenhahn (Budgetnehmer) und Ruth Engelhardt, Stadt Braunschweig, Fachbereich Soziales und Gesundheit. Foto: Lebenshilfe Braunschweig
Nach der Vertragsunterzeichnung, die auf Vermittlung der Lebenshilfe Braunschweig zustande kam: Axel Winkler (Edeka-Center), Danny Espenhahn (Budgetnehmer) und Ruth Engelhardt, Stadt Braunschweig, Fachbereich Soziales und Gesundheit. Foto: Lebenshilfe Braunschweig Foto: privat

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18.10.2017

Braunschweig. Seit fast zwei Jahren arbeitet Danny Espenhahn im Edeka-Center des BraWoParks in Braunschweig. Die Leergutannahme ist sein Arbeitsplatz. Jetzt hat er seinen ersten Arbeitsvertrag unterschrieben – mit Unterstützung des Budgets für Arbeit. Das teilt die Lebenshilfe Braunschweig mit.


Mehrere Stationen auf Außenarbeitsplätzen hat Danny Espenhahn in der Lebenshilfe Braunschweig durchlaufen. Erfahrungen im Einzelhandel und im Umgang mit Kunden haben ihn geprägt. Vor zwei Jahren nahm er eine neue Herausforderung im BraWoPark an. Noch vor der Eröffnung wurde das E-Center vom Fachdienst Betriebliche Integration der Lebenshilfe Braunschweig angesprochen, um Arbeitsplätze für Menschen mit Beeinträchtigung zu schaffen. Etwa zwei Jahre in Form eines ausgelagerten Arbeitsplatzes und intensiver Assistenz durch die Fachkräfte der Lebenshilfe waren der Projektstart. Mit dem Arbeitsvertrag für Danny Espenhahn hat nun diese Kooperation eine weitere Stufe erreicht.

Das Edeka-Center unter der Leitung von Axel Winkler hat dafür gemeinsam mit Gesundheitsamt und Eingliederungshilfe der Stadt Braunschweig sowie der Lebenshilfe Braunschweig das Budget für Arbeit genutzt. Zum 1. Juli 2017 startete in Niedersachsen das neue Konzept des „Budget für Arbeit“, damit mehr Menschen mit Behinderungen eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bekommen. Dadurch erhalten zum Beispiel Werkstattbeschäftige die Chance, ein deutlich ausgeweitetes Spektrum bei der Wahl ihrer Beschäftigung zu nutzen.

Wie viel Danny Espenhahn dieser Schritt bedeutet, lässt sich an seinem Strahlen erkennen. Eine Wertschätzung, die Axel Winkler gerne weitergibt. „Unser Wunsch war ein neuer fester Mitarbeiter in der Leergutabteilung. Der Entschluss, diesen Posten mit Herrn Espenhahn zu besetzen, lag nahe. Er hat sich, auch dank der Begleitung durch den Fachdienst der Lebenshilfe, gut weiterentwickelt und bringt zum Beispiel auch eine positive Teamfähigkeit mit ein.“

Michael Schumann, der den Fachdienst Betriebliche Integration der Lebenshilfe Braunschweig leitet, freut sich ebenfalls über die Entwicklung der letzten Jahre im E-Center. „Herr Espenhahn hat sich in diesen Schritt wahrlich verdient. Wir wünschen uns natürlich viel mehr solcher Kooperationen und hoffen, dass sich mit dem Budget für Arbeit weitere Unternehmen gegenüber Menschen mit Beeinträchtigung öffnen.“


Kaum hat Danny Espenhahn mit Unterstützung der Lebenshilfe Braunschweig seinen neuen Arbeitsvertrag in der Tasche, ruft der Leergut-Automat des Edeka-Centers im BraWoPark auch schon nach „Personal“. Foto:


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