Wolfsburg

CDU begrüßt Übernahme des Sozialkaufhauses durch die WBG

Das Sozialkauf soll nun eine neue Struktur bekommen.

Angelika Jahns und  Ludmilla Neuwirth zur Übernahme des Sozialkaufhauses durch die WBG.
Angelika Jahns und Ludmilla Neuwirth zur Übernahme des Sozialkaufhauses durch die WBG. Foto: CDU Wolfsburg

Artikel teilen per:

30.09.2020

Wolfsburg. Das Sozialkaufhaus in Wolfsburg soll durch die Wolfsburger Beschäftigungs gGmbH übernommen werden. Bei der CDU stößt sich laut eigenen Aussagen auf Zustimmung.



Das Sozialkaufhaus in Wolfsburg sei seinerzeit auf Antrag der CDU-Fraktion ins Leben gerufen worden und erfülle seit 2008 einen großen sozialpolitischen und beschäftigungswirksamen Effekt, berichtet die CDU. Insbesondere für den Arbeitsmarkt bedeute diese Einrichtung einen Gewinn, durch den zwischenzeitlich viele Menschen in Arbeit gebracht wurden.

In den vergangenen Jahren habe es immer wieder die Frage gegeben, wie kann man das Sozialkaufhaus neben der gesellschaftspolitischen Aufgabe wirtschaftlicher führen könne, um den Zuschuss durch die Stadt Wolfsburg geringer zu halten, berichtet Angelika Jahns als Mitglied des Sozialausschusses. Vielfach wurde der Standort kritisiert, allerdings gab es bisher keine Alternative. Auch die bisherige Rechtsform ließ keine bessere Finanzierungslösung zu. Deshalb beabsichtigt die Stadt jetzt, die WMG mit der Übernahme des Sozialkaufhauses zu beauftragen.

Aufsichtsratsmitglied Angelika Jahns erklärt: “Die WMG hat in der Vergangenheit oftmals Aufgaben im sozialen, bildungs- sowie arbeitsmarkttechnischen Bereich für die Stadt übernommen. Gerade auch in der Betreuung von Flüchtlingsunterkünften hat die WMG gezeigt, welch wertvolle Einrichtung sie für die Stadt Wolfsburg ist und dass sie auch kurzfristig tatkräftig einspringt, wenn Hilfe benötigt wird.“

Das Sozialkauf soll nun eine neue Struktur bekommen, die das Angebot und auch das Umfeld aufwertet und hoffentlich noch mehr Kunden anzieht. „Auch der Standort sei für viele Menschen in der Stadt gut erreichbar und stellt eine Ergänzung im Bereich von günstigeren Waren im Bereich von Kleidung und Haushalt dar“, ergänzt Ludmilla Neuwirth, stellv. Vorsitzende im Sozialausschuss.

"Wir freuen uns auf die veränderte Form, die sicher auch zu neuen Ausbildungslätzen führen wird im Bereich Handel, Verkauf, Lager und Logistik", sagt die CDU.


zur Startseite