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CDU Fallersleben: Verwaltung soll Konzepte für Bewohnerparkausweise prüfen



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CDU Fallersleben: Verwaltung soll Konzepte für Bewohnerparkausweise prüfen

In einem Antrag der CDU fordert diese die Verwaltung dazu auf zu prüfen, ob Bewohnerparkausweise, insbesondere für Eigentümer auf deren Grundstück keine Parkplätze vorhanden sind, ausgegeben werden können.

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Symbolbild Foto: pixabay

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Fallersleben. Zur Sitzung des Ortsrates/Fallersleben Sülfeld hat die CDU Ortsratsfraktion einen Prüfantrag eingebracht, in dem die Verwaltung aufgefordert wird, zeitnah zu prüfen, ob und wie gegebenenfalls Bewohnerparkausweise, insbesondere für Eigentümer auf deren Grundstück keine Parkplätze vorhanden oder einrichtbar sind, ausgegeben werden können. Schon bevor die derzeitige Regelung im Ortsrat beschlossen wurde, hatten die Vertreter der CDU auf den Missstand hingewiesen, dass es für einzelne Anlieger in der Altstadt Härtefallregelungen geben müsse, da diese keine Möglichkeit hätten auf den eigenen Grundstücken zu parken. Dies teilt André-Georg Schlichting mit.



„Die Bandbreite der aktuellen Gründe warum Parkplätze fehlen ist breit“, sagte Fraktionssprecher André-Georg Schlichting, „wir sehen jedoch einen zwingenden Handlungsdruck, um den Menschen vor Ort zu helfen.“ CDU Ortsratsmitglied Michael Paech ergänzte, „Wir können nicht, wie von der Verwaltung vorgeschlagen, ein Jahr warten und dann erst reagieren.“

Auch ein Grund für die Beantragung zum jetzigen Zeitpunkt sei die im September 2021 stattfindende Kommunalwahl. Die letzte Ortsratssitzung in dieser Wahlperiode finde wohl vor den Sommerferien statt. Wenn sich der neue Ortsrat dann erst im November 2021 konstituiert, gehe wieder ein Jahr ins Land in dem nicht passiert, „Das ist aus unserer Sicht inakzeptabel“, ergänzte André-Georg Schlichting.

Da der Antrag in der Ortsratssitzung nur eingebracht und erst in der kommenden Sitzung abgestimmt werde, hätten die anderen Fraktionen bis zur nächsten Sitzung nun genug Zeit um sich hiermit zu befassen. „Wir sind gern bereit bis dahin einen gemeinsamen Ortsratsantrag zu formulieren und stehen zu Gesprächen bereit, damit ein breiter Konsens im Ortsrat zu diesem Thema auch bei der Verwaltung sichtbar wird, sagte Schlichting abschließend.“


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