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Corona-Soforthilfe fließt auch in Unternehmen im Landkreis Helmstedt

Bisher kamen über 4,6 Millionen Euro an Soforthilfen im Landkreis Helmstedt an.

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(Symbolbild) Foto: Pixabay

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16.05.2020

Helmstedt. Die Zahl der Online-Anträge für die Corona-Soforthilfe steigt stetig. Die Bearbeitung der Anträge geht zügig voran und auch das System kommt mehr und mehr mit den Massen an Daten zurecht. Das ist ein Zwischenfazit, nachdem seit Ende März Solo-Selbstständige, Kleinunternehmen, Freiberufler sowie Künstlerinnen und Künstler einen Antrag auf Corona-Soforthilfe bei der NBank einreichen können.

„Die Vielzahl der Anträge, auch aus unserer Heimat, hat mich überrascht“, gibt der Helmstedter Landtagsabgeordnete Jörn Domeier zu. Die lokalen Abgeordneten Falko Mohrs (MdB) und Jörn Domeier (MdL) veröffentlichten hierzu eine gemeinsame Pressemitteilung.

Vor allem Solo-Selbstständige und Freiberufler beziehungsweise kleinere Betriebe mit wenigen Beschäftigen haben die Soforthilfe zur Sicherstellung der Liquidität beantragt.

„Nach anfänglichen Problemen bei der Erreichbarkeit und der Antragstellung, hat die NBank mittlerweile eine große Zahl von Zuschussanträgen abarbeiten können. Trotzdem erreichen uns einige Hinweise von Antragstellern, dass sich ihre Unterlagen noch in der Bearbeitung befinden und dadurch bisher keine Fördermittel geflossen sind“, erklärt Falko Mohrs und bietet an, dass sich die Antragstellerinnen und Antragssteller an die Abgeordneten über seiner Homepage falkomohrs.de wenden können.

Hilfen werden weiterhin benötigt


Domeier ergänzt, dass sich bereits jetzt zeige, dass die Bereiche, die weiter betroffen sind passgenauer Unterstützung bedürfen, und zwar über den Mai hinaus. "Unsere Busunternehmen sind dies, genau wie der Bereich der DEHOGA, um nur zwei Bereiche zu nennen", so Domeier.
Bisher kamen über 4,6 Millionen Euro an Soforthilfen im Landkreis Helmstedt an. 1,1 Mio. durch die ursprüngliche Landesförderung, fast 600.000 Euro aus der neuen Landesförderung und 2,9 Millionen Euro aus der Bundesförderung.

Jörn Domeier, führt dazu weiter aus: "Das Geld muss dahin fließen, wo es wirklich nötig ist. Ich hoffe, dass die Soforthilfe in Kürze auch endlich an die wartenden Betriebe ausgezahlt wird. Eines ist in jedem Fall klar. Die Hilfen dürfen nicht nur auf die Monate März bis Mai beschränkt bleiben. Es gibt Branchen die weitere Unterstützung benötigen. Die beste Unterstützung ist und bleibt dabei die Möglichkeit der Öffnung. Aufgrund der positiven Entwicklung der Infektionszahlen können mehr und mehr Bereiche geöffnet werden. Der von Ministerpräsident Stephan Weil vorgestellte Niedersachsenplan ist ein guter Stufenplan für einen maßvollen und planbaren Weg in Richtung Normalität."


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