Wolfenbüttel

Denkter Grüne treten nicht mehr zur Kommunalwahl an


Die Denkter Grünen werden nicht mehr zur Wahl antreten. Foto: Grüne

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04.08.2016




Denkte. Wie Bernhard Foitzik, Fraktionsvorsitzender der Denkter Grünen, mitteilte, werden die Denkter Grünen nicht mehr zur Kommunalwahl im September antreten. Dies geht aus einer Pressemitteilung hervor, die wir ungekürzt und unkommentiert veröffentlichen. 
"Die Asse wird grüner" Mit diesem Wahlkampfslogan waren sie 2011 angetreten und hatten auf Anhieb ein Viertel der Stimmen in der Gemeinde Denkte erhalten. Mit drei Sitzen im Gemeinderat und im Samtgemeinderat hatten sie die politische Landschaft durcheinandergewirbelt. So trugen Initiativen der Grünen mit dazu bei, die Freibäder in Denkte und Remlingen zu erhalten und in der Grundschule Denkte einen Hort einzurichten. Ein weiterer Antrag der Grünen wird zur Verbreiterung der Fußwege an der Hauptstraße führen, wenn diese erneuert wird.

Enttäuschung wegen mangelnder Unterstützung durch die Kreis-Grünen



Bernhard Foitzik. Foto: Privat



Die erheblichen Stimmgewinne bei der letzten Kommunalwahl hatten auch dazu geführt, dass die Grünen im Kreistag Sitze dazugewonnen hatten. "Nur hat uns das leider nichts viel genützt", so Bernhard Foitzik, Fraktionsvorsitzender der Denkter Grünen. "Wir hatten uns von unseren Kreis-Grünen, die durch unsere Stimmen erst in den Kreistag gekommen sind, Unterstützung bei der Einrichtung einer IGS auf dem Lande erhofft" so Foitzik. "Stattdessen unterstützten die Kreis-Grünen, mit wenigen Ausnahmen, eine zweite IGS in Wolfenbüttel und zogen somit die Schüler aus dem ländlichen Raum ab. Letztendlich blieben nicht mehr genügend Schüler für eine IGS Schöppenstedt-Remlingen", so Foitzik weiter. "Wir Denkter Grünen haben uns vehement für den Erhalt der Schulen in Kissenbrück und Denkte eingesetzt und eine IGS Remlingen-Schöppenstedt gefordert. Es wäre ein großer Gewinn für unseren durch die Asse-Problematik gebeutelten ländlichen Raum gewesen. Wenn allerdings einige unserer grünen Kreistagsabgeordneten nicht verstehen, dass die Stadt Wolfenbüttel nicht der ländliche Raum ist, sind uns die Hände gebunden. Dass wir nicht mehr antreten, ist somit nur konsequent", schließt Bernhard Foitzik, der weiterhin die Grünen im Samtgemeinderat Elm-Asse, zusammen mit seinem Parteifreund Hilmar Nagel, vertreten wird.


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