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Die Renaturierung der Scheppau wird fortgesetzt

Wie im ersten Abschnitt solle der begradigte Verlauf der Scheppau durch Einbau von Totholz und Kies in seiner Struktur verbessert werden.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

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13.10.2020

Helmstedt. Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) setzt die Renaturierung der Scheppau im Landkreis Helmstedt fort. Nachdem im Jahr 2017 der erste Abschnitt östlich der Ortschaft Scheppau in einen natürlicheren Zustand gesetzt wurde, liegt nun auch die wasserbauliche Genehmigung für Maßnahmen im Bereich zwischen Rotenkamp und Rieseberg vor. Die Maßnahme wird durch das Programm zur Förderung der Entwicklung im ländlichen Raum Niedersachsen und Bremen 2014 bis 2020 (PFEIL) finanziert. Die Baukosten belaufen sich voraussichtlich auf rund 250.000 Euro. Die Ausschreibung der Baumaßnahme ist für den Herbst 2020 geplant, die Realisierung soll dann Anfang 2021 erfolgen. Dies teilt der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz in einer Pressemitteilung mit.



Wie im ersten Abschnitt solle der begradigte Verlauf der Scheppau durch Einbau von Totholz und Kies in seiner Struktur verbessert werden. Abschnittsweise würden ein mäandrierender Gewässerverlauf entwickelt und eigendynamische Prozesse ermöglicht werden. Durch die Anlage von Senken im Grünland sowie dem Pflanzen von standorttypischen Gehölzen werde auch die Aue in die Maßnahme einbezogen. In den letzten Jahren hätten sich die durchgeführten Maßnahmen an dem zuerst renaturierten Abschnitt sehr gut entwickelt. Die Erfahrungen daraus seien in die aktuelle Planung eingeflossen.

Als Nebengewässer der Schunter im Einzugsbereich der Oker gelte die Scheppau als ein Prioritätsgewässer der Wasserrahmenrichtlinie und wird im Zuge des niedersächsischen Aktionsprogramms Gewässerlandschaften in vier Bauabschnitten ökologisch aufgewertet. Dabei erhalte der stark begradigte, naturferne und strukturarme Bach seine natürliche Gestalt zurück.


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