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Doppelhaus in Vollbrand: Feuerwehr rettet Bewohner und Haustiere



Braunschweig

Doppelhaus in Vollbrand: Feuerwehr rettet Bewohner und Haustiere

Zwei Bewohner kamen verletzt ins Krankenhaus.

von Anke Donner


In Braunschweig stand eine Doppelhaushälfte in Vollbrand.
In Braunschweig stand eine Doppelhaushälfte in Vollbrand. Foto: Phil-Kevin Lux

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Braunschweig. Am heutigen Mittag kam es im Donnerburgweg in Braunschweig zu einem Großbrand, bei dem zwei Bewohner verletzt worden sind. Außerdem konnte die Feuerwehr zwei Katzen und einen Hund aus dem Doppelhaus retten. Besondere Sorgen machte den Kräften, dass das Feuer drohte auf das Nachbarhaus überzugreifen.



Gegen 12.30 Uhr wurde die Feuerwehr Braunschweig unter dem Alarmierungsstichwort "Feuer mit Menschenleben in Gefahr" zu einer Doppelhaushälfte in den Donnerburgweg gerufen. Wie Jens Lehmann, Sprecher der Feuerwehr Braunschweig, vor Ort erklärte, stand beim Eintreffen der Einsatzkräfte das Haus bereits in Vollbrand. Zwei Personen hatten sich bereits selbstständig aus dem Haus befreien können und wurden verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Einsatzkräfte konnten zudem zwei Katzen und einen Hund retten. Die Brandbekämpfung wird sich noch über mehrere Stunden hinziehen, so Lehmann. Unklar sei, ob nicht beispielsweise ein Statiker oder andere Kräfte hinzugezogen werden müsse, da das Haus stark beschädigt sei. "Die gesamte Doppelhaushälfte ist durchgebrannt. Es ist kein Treppenhaus mehr vorhanden", so Lehmann, der auf die Gefahr hinwies, dass das Feuer auf das benachbarte Haus überzugreifen droht. Mithilfe von zwei Drehleitern wurde das brennende Haus abgelöscht. Im Einsatz waren die Hauptwache und die Wache Süd, sowie die Orstfeuerwehr Rühme. Außerdem hielt sich der Reservefachzug 81 für einen Einsatz bereit, so Lehmann.

+Die Polizei hat mittlerweile die Ermittlungen aufgenommen und schätzt den Schaden auf ca. 500.000 Euro. Das Haus ist nicht weiter bewohnbar. Derzeit ist eine Begehung des Brandhauses noch nicht möglich, da dieses einsturzgefährdet ist.+

Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort.
Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort. Foto: Phil-Kevin Lux


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