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DRK erhält zweites Fahrzeug für Hausnotruf



Wolfenbüttel

DRK erhält zweites Fahrzeug für Hausnotruf

Bislang wurden die über 700 Anschlüsse mit nur einem einzigen Fahrzeug betreut.

Das Team des DRK-Hausnotrufes Wolfenbüttel freut sich über ein neues Fahrzeug im Fuhrpark (von links): Rainer Elsner (Teamleitung Hausnotruf, Sicherheitsingenieur Kreisverband), Benjamin Mahnkopf-Schirrer (Koordinator Hintergrunddienst, Rettungsdienstmitarbeiter), Alexander Stille, Fabian Wolff, Fabio Köchig (alle drei Notrufassistenten), Kersten Meinberg (Hausnotruftechniker), Michael Prauße (Notrufassistent), Katharina Prauße (Notrufassistentin), Helmut Hintze (Hausnotruftechniker), nicht im Bild sind Susanne Wauer-Ortloff (Hausnotruf-Büro) und Malte Bornecke (Notrufassistent).
Das Team des DRK-Hausnotrufes Wolfenbüttel freut sich über ein neues Fahrzeug im Fuhrpark (von links): Rainer Elsner (Teamleitung Hausnotruf, Sicherheitsingenieur Kreisverband), Benjamin Mahnkopf-Schirrer (Koordinator Hintergrunddienst, Rettungsdienstmitarbeiter), Alexander Stille, Fabian Wolff, Fabio Köchig (alle drei Notrufassistenten), Kersten Meinberg (Hausnotruftechniker), Michael Prauße (Notrufassistent), Katharina Prauße (Notrufassistentin), Helmut Hintze (Hausnotruftechniker), nicht im Bild sind Susanne Wauer-Ortloff (Hausnotruf-Büro) und Malte Bornecke (Notrufassistent). Foto: DRK

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Wolfenbüttel. Seit 20 Jahren ist der DRK-Kreisverband Wolfenbüttel mit seinem Hausnotruf (HNR) im Landkreis aktiv. Pünktlich zum Jahrestag haben die Mitarbeitenden ein zweites Fahrzeug in Empfang genommen, das den Service für sie vereinfacht. Hierüber berichtet das DRK in einer Pressemitteilung.



356 Tage im Jahr sind die Mitarbeitenden des Hausnotrufes für ihre Kunden und Kundinnen erreichbar – rund um die Uhr. Um jederzeit mobil zu sein, hat der DRK-Kreisverband Wolfenbüttel jetzt seinen Fuhrpark mit einem weiteren Ford Transit Connect erweitert. „Unser erstes Fahrzeug ist seit zwei Jahren im Einsatz. Wenn Werkstatt-Termine oder ähnliches anstanden, konnten wir immer auf andere Fahrzeuge im Fuhrpark des Kreisverbands zurückgreifen“, erklärt Rainer Elsner, Leiter des Hausnotruf-Teams. "Aber mit dem zweiten, baugleichen Auto sind wir im Dienstgeschehen viel flexibler." Unter anderem seien die technischen Details, der Ausbau und die Ausrüstung identisch. "Dadurch sind eventuelle Fahrzeugwechsel einfacher für die Mitarbeitenden zu organisieren."

Zum Team des DRK-Hausnotrufes gehört in Wolfenbüttel ein gutes Dutzend Mitarbeitende, darunter Techniker zur Installation und Betreuung der Anschlüsse sowie Büromitarbeiter. „Unsere große Stütze sind aber die Notrufassistenten und -assistentinnen, die jederzeit bereit sind, bei unseren Kunden und Kundinnen vorbei zu fahren. Sie sind es, die im Falle eines Alarms für sie da sind“, erklärt Elsner.


Hausnotruf ist Ehrenamt


Dabei ersetzen die Hausnotruf-Mitarbeitenden nicht den Rettungsdienst, sondern sind ein Bindeglied: Sie checken die Situation, helfen beispielsweise im Falle eines Sturzes wieder auf und verständigen, sofern es notwendig ist, weitere medizinische Hilfe. Dafür sind sie in erweiterten Erste-Hilfe-Kursen geschult. „Zu uns gehören auch Mitarbeitende des Rettungsdienstes, die nebenberuflich im Hausnotruf aktiv sind. Auch einige Studierende, die Interesse an medizinischen Themen haben, gehören dazu. Und wir freuen uns immer, wenn wir uns personell etwas verstärken können.“ Grundsätzlich ist die Arbeit im Hausnotruf als Neben- und Vollzeitjob geeignet. Voraussetzung sind körperliche Fitness, der Besitz eines Führerscheins und Freude am empathischen Umgang mit Menschen.Wer interesse daran hat, kann sich auf der Webseite des DRK-Kreisverbands Wolfenbüttel informieren oder eine Mail an hausnotruf@drk-kv-wf.de schicken.

700 Anschlüsse werden betreut


Der Hausnotruf ist seit seinen Anfängen vor 20 Jahren kontinuierlich gewachsen. Rund 700 Anschlüsse betreut der DRK-Service im Landkreis. In der Basisversion, also der eigentliche Anschluss sowie die technische Ausstattung für die Verbindung mit der Zentrale, übernehmen Pflegekassen oftmals die Kosten. Wird ein Notruf ausgelöst, nehmen die Mitarbeitenden Kontakt zu Angehörigen oder Nachbarn auf. Der Service der Notrufassistenten muss oft selbst gezahlt werden – in Wolfenbüttel haben sich fast 90 Prozent der DRK-Kunden dafür entschieden.

„Wir haben jeweils Schlüssel zu den Wohnungen der Kunden und Kundinnen hinterlegt. Durch ein codiertes System erfahren wir nur im Falle eines Einsatzes, welchen Schlüssel wir brauchen. Und parallel zu uns geht auch eine Nachricht an die Angehörigen – so wissen sie Bescheid und können gegebenenfalls dazu kommen“, erklärt der Teamleiter, der im DRK-Kreisverband auch Fachkraft für Arbeitssicherheit ist.


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