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"Einsturz droht" - Feuerwehr befreit Dach von Einkaufsmarkt vom Schnee



Helmstedt

"Einsturz droht" - Feuerwehr befreit Dach von Einkaufsmarkt vom Schnee

Fast 100 Einsatzkräfte waren bis zu 14 Stunden im Einsatz.

Die Schneemassen mussten von dem Dach entfernt werden.
Die Schneemassen mussten von dem Dach entfernt werden. Foto: Feuerwehr

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Helmstedt. Am gestrigen Montag gegen 9:24 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Einkaufsmarkt in die Werner-von-Siemens-Straße in Helmstedt gerufen. Die Schneelast auf dem Dach des Marktes sei nah an die Belastungsgrenze geraten. In einem 14 stündigem Einsatz mussten Feuerwehr und THW das Dach von der Schneelast befreien. Dies teilt die Feuerwehr in einer Pressemitteilung mit.



Vor Ort sei in Zusammenarbeit mit einem Baufachberater des THW Ortsverband Gifhorn festgestellt, dass die Schneelast auf dem Dach nah an der Belastungsgrenze war. Der Baufachberater des THW habe daraufhin einen Räumplan für das Dach erstellt. Nach Eintreffen eines weiteren Baufachberaters des Ortsverbands Salzgitter sei im Vier-Augen-Prinzip die geplanten Maßnahmen überprüft worden. Teilweise habe der Schnee über 1,10 Meter hoch auf dem Dach mit einer Gesamtfläche von 90.000 Quadratmetern gelegen. Im Anschluss sei die Alarmierung weiterer Feuerwehrkräfte aus dem Stadtgebiet Helmstedt, aus den Ortsfeuerwehren Helmstedt, Barmke, Büddenstedt, Offleben und Reinsdorf-Hohnsleben erfolgt.

Auf dem Dach selbst konnte immer wenige Einsatzkräfte gleichzeitig arbeiten.
Auf dem Dach selbst konnte immer wenige Einsatzkräfte gleichzeitig arbeiten. Foto: Feuerwehr



Um das Dach nicht weiter zu belasten, hätten immer nur vierer Teams an verschiedenen Stellen des Daches mit der Räumung beginnen können. Aufgrund der frostigen Temperaturen und der körperlichen Anstrengung sei fortlaufend Personal durchgetauscht worden. Im weiteren Verlauf wären die Kräfte aus der Stadt Helmstedt ausgelöst und durch Einsatzkräfte der Feuerwehren der Samtgemeinde Grasleben und Nord-Elm ausgetauscht worden. Des Weiteren seien ebenfalls weitere Kräfte des THW zum Einsatz gekommen. Durch die Verpflegungsgruppe der Kreisfeuerwehr Helmstedt wären Getränke und eine warme Suppe zubereitet worden. Gegen 0 Uhr sei die akute Gefahr durch die Schneelast beseitigt gewesen und die Einsatzstelle hätte dem Hausverantwortlichen übergeben werden können. In Summe waren fast 100 Einsatzkräfte bis zu 14 Stunden im Einsatz.


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