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Einweihung des Radweges an der Kreisstraße 123


Symbolfoto: Alexander Panknin
Symbolfoto: Alexander Panknin Foto: Alexander Panknin

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23.10.2018

Gifhorn. Im Oktober stellte der Landkreis Gifhorn den neuen Radweg entlang der Kreisstraße 123 auf der südlichen Seite zwischen Knesebeck und Emmen fertig. Zu diesem Anlass lädt Landrat Dr. Andreas Ebel am Dienstag, den 30. Oktober um 10.30 Uhr zur offiziellen Einweihung des Radweges am Grillplatz Knesebeck ein.


Bereits um 10 Uhr findet eine erste Probefahrt mit dem Landrat statt, berichtet der Landkreis Gifhorn in einer Pressemitteilung. Dr. Andreas Ebel lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, ihn bei dieser kleinen Radtour vom Ortsausgang Emmen nach Knesebeck zu begleiten. Treffpunkt ist der Ortsausgang Emmen Richtung Knesebeck an der K123. Die Tour umfasst etwa 5,6 Kilometer und dauert rund 30 Minuten.

Der neue Radweg beginnt in Knesebeck am Ortsausgang und führt bis nach Wunderbüttel. Innerhalb von Wunderbüttel nutzen die Radfahrerinnen und Radfahrer die Fahrbahn. Hinter Wunderbüttel führt der Radweg weiter über den Elbe-Seitenkanal bis zum Ortseingang von Emmen. Die Gesamtlänge dieses Radweges liegt bei rund 5.600 Metern bei einer Radwegbreite von 2 Metern. Die Herstellung erfolgte in bituminöser Bauweise.

„Der neue Radweg wird die Sicherheit der Radfahrerinnen und Radfahrer entlang dieser Strecke deutlich erhöhen“, unterstreicht Landrat Dr. Andreas Ebel. „Mit dem Neubau ist zudem eine Vernetzung des Radweges mit wenig befahrenen Gemeinde- und Waldwegen entstanden. Es profitieren daher auch die Bewohner der anliegenden Gemeinden, die nun eine Radwegverbindung zu den Einkaufs-, Schul- und Arbeitsorten nutzen können. Und nicht zuletzt laden die touristisch sehr attraktiven Wege auch zu einer Radtour mit Familie oder Freunden ein“, erläutert der Landrat die Vorzüge des neuen Radwegs.

Die Baumaßnahme


Den Planungsauftrag erhielt das Planungsbüro Andree Kepper aus Gifhorn. Die Baufirma Beton- und Monierbau GmbH aus Nordhorn begann im Januar 2018 mit der Baumaßnahme. Im Februar 2018 hat die LSW damit begonnen, die Hochspannungsleitung zwischen Knesebeck und Wunderbüttel in die Erde zu verlegen und gleichzeitig ein Leerrohrsystem für Breitbandkabel mitverlegt. Das Besondere an diesem Radweg sowohl in planerischer als auch in baulicher Hinsicht war die Querung des Elbe-Seitenkanals. Zum Schutz der Radfahrer war eine Verbreiterung der Rampen des Elbe-Seitenkanals erforderlich. Hierfür mussten 740 Winkelstützelemente versetzt werden. Auf dem Brückenbauwerk ist aus Platzgründen kein separater Radweg möglich. Am Beginn der zwei Rampen wurde jeweils eine Fahrbahnmittelinsel mit Querungshilfe hergestellt, damit die Fahrradfahrer gefahrloser die Kreisstraße kreuzen können. Zur Herstellung dieser Bauwerke war für eine längere Zeit eine Vollsperrung der K 123 erforderlich.

Die Gesamtkosten für den Radweg betrugen rund 2,1 Millionen Euro. Von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr werden je nach endgültiger Bausumme GVFG-Mittel (Finanzhilfen des Landes zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden nach dem Niedersächsischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz) in Höhe von 60 Prozent der Baukosten gewährt.


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