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Einzelkämpfer für Polizei vor dem Rathaus



Salzgitter

Einzelkämpfer für Polizei vor dem Rathaus

von Alexander Panknin


Wolfgang Wolters demonstriert vor dem Rathaus. Foto: Alexander Panknin
Wolfgang Wolters demonstriert vor dem Rathaus. Foto: Alexander Panknin Foto: Alexander Panknin

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Salzgitter. Es ist still vor dem Rathaus in Salzgitter, die letzte Ratssitzung des Jahres steht bevor. Ein einzelner Demonstrant hält Schilder hoch und patroulliert einsam vor dem Eingang des Rathauses. Doch wer ist der Mann und was hat er zu sagen?



Wolfgang Wolters demonstriert. "Ich stehe hier bei jeder Ratssitzung", berichtet er. Aber gerade jetzt erforderte es die Stimme der Bürger.Seit 10 Jahren stehe er ein für die Arbeit der Polizei und kann den Unmut nicht verstehen, der über die Polizei ergeht.

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Plakate des Unmuts. Foto: Alexander Panknin




Die Bevölkerung hält noch immer den Atem an, es ist erst wenige Tage her, da erreicht Deutschland die schreckliche Nachricht über das Attentat in Berlin. Die Täter sind noch auf freiem Fuß. Polizei und Politik geraten unter Druck und Entscheidungen kommen auf den Prüfstand. Die Beamten arbeiten unter Hochdruck, doch immer wieder kommt es auch zu kritischen Stimmen.

Wolters fordert mehr Unterstützung für die Polizei. Die Beamten seien "am Limit" und es müssten dringend neue Polizisten eingestellt werden.

"Man sollte sich gegenseitig die Hand reichen"


Er sieht die Gefahr, gerade von Anschlägen, wie wir sie jüngst erfahren mussten, für 2017 steigen. Es sei aber keine Zeit der Hetze,wir sollten trotzdem aufeinander zugehen. Dabei beruft er sich auf seine religiöseGesinnung, ganz so wie in dem christliche Lied "Aufstehen, aufeinander zugehen".

Wolfgang Wolters im Gespräch:

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