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Eltern beschweren sich über Sanierung in der GHS Rüningen

von Robert Braumann


In einem Raum klafft ein Loch in der Decke, Foto: privat
In einem Raum klafft ein Loch in der Decke, Foto: privat Foto: privat

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09.09.2016

Eltern, die ihre Kinder in die GHS Rüningen bringen, haben sich bei der Redaktion über den Zustand beschwert. Dort laufen Sanierungsarbeiten. Die Verwaltung sagt, dass die Arbeit im laufenden Betrieb stattfinden würden - Störungen seien nicht ganz zu verhindern.



Die Eltern fürchten, dass die Kinder durch den Unterrichtsausfall wichtigen Stoff verpassen und ihre Abschlüsse nicht schaffen. Nach den Sommerferien würde häufig der Unterricht ausfallen, weil Klassenräume nicht zur Verfügung stünden. In einem Raum sei ein Loch in der Decke und zudem unangenehmer Geruch wahrnehmbar. Ein zweiter Raum sei durch Baulärm nicht zu nutzen. Die Schulleitung verwies nach Anfrage auf die Verwaltung. Dort äußerte sich Stadtsprecher Adrian Foitzik zu den Umständen: "Zurzeit werden umfangreiche Sanierungsarbeiten in der Grund- und Hauptschule Rüningen ausgeführt. Dabei handelt es sich um eine umfassende Sanierung, bei der die Schulgebäude sicherheits- und brandschutztechnisch neu ausgerüstet werden und für den inklusiven Unterricht ausgebaut werden, zum Beispiel durch den Bau eines Außenfahrstuhls. Fenster, Dächer und ecken werden zum Teil erneuert. Die Sanierung ist in mehrere Bauabschnitte eingeteilt. Die Arbeiten einschließlich der Schulhofsanierung werden voraussichtlich im kommenden Jahr abgeschlossen. Der Schule war bekannt, dass es zu Einschränkungen kommen würde, da im laufenden Betrieb saniert wird." Die Verwaltung stünde in engem Kontakt mit der Schulleitung. "So gab es etwa auch Absprachen, Rohbauarbeiten in den Nachmittag  zu legen, um die Auswirkungen von Baulärm abzumildern und die Nicht-Verfügbarkeit von Räumen zu begrenzen."

Raum steht wieder zur Verfügung


Der Raum, der wegen Baulärms zwischenzeitlich nicht zur Verfügung stand, könne bis zu den Herbstferien zunächst wieder uneingeschränkt genutzt werden. Die Herbstferien werde man dann dazu nutzen, um insbesondere die lärmintensiven Arbeiten auszuführen. "Gleichwohl wird es auch in der Folgezeit noch zu Einschränkungen in den umgebenden Räumen kommen. Nach Aussage des Schulleiters konnte der Unterrichtsausfall teils durch vorher geplante, teils durch spontane Ausflüge der Klassen aufgefangen werden", so Foitzik.

"Geruch wird sich abmildern"


Auch zu dem unangenehmen Geruch äußerte sich der Stadtsprecher: "Derzeit werden im Erweiterungsbau Dachdichtungsarbeiten ausgeführt. Der Abriss der alten Dichtungslagen ist beendet, so dass die beim Abriss entstehende Geräuschbelästigung durch Werkzeuge nicht mehr auftritt und sich der damit verbundene Geruch nach Bitumen abmildern wird." Auch das Loch in der Decke hänge mit den Sanierungsarbeiten zusammen. "In einem Klassenraum im Erweiterungsbau ist aus Sicherheitsgründen ein Teil der abgehängten Decke abgebaut worden, da es während der Dachdichtungsarbeiten an dieser Stelle zu einer Durchfeuchtung kam. Da die abgehängten Decken im nächsten Jahr planmäßig erneuert werden, wird jetzt auf eine Reparatur verzichtet."


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