Wolfenbüttel

Erasmus+ an der HBG: Businesspläne und Sightseeing


Ein Teil der Gruppe beim Abschiedsfoto. Fotos: Henriette-Breymann-Gesamtschule
Ein Teil der Gruppe beim Abschiedsfoto. Fotos: Henriette-Breymann-Gesamtschule Foto: privat

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29.05.2017

Wolfenbüttel. Was haben ein Windrad für den Hausgebrauch oder ein selbstwendender Komposter in der Mensa der Henriette-Breymann-Gesamtschule verloren? Ganz einfach: Sie haben im Rahmen des von der EU geförderten Programms Erasmus+ den Weg in die HBG gefunden.


Am Freitag präsentierten dort finnische, schottische und deutsche Schüler ihre in den vergangenen Monaten entwickelten Produkte inklusive der dazugehörigen Businesspläne. Denn 29 Kinder und neun Lehrkräfte waren eine Woche lang in der HBG zu Gast. Der Deutschland-Austausch bildete zugleich für die Schüler den Abschluss des Projektes – und der musste natürlich auch gebührend gefeiert werden.

Doch zunächst einmal hatten die deutschen Schüler ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet, um den finnischen und schottischen Jugendlichen nicht nur ein Stück der Gastfreundschaft wiederzugeben, die man selbst im Ausland erfahren hatte. Vielmehr sollten die jungen Europäer auch die Möglichkeit haben, in die deutsche Kultur und insbesondere in die Region einzutauchen.


Die Schülerinnen und Schüler beim Besuch des Berliner Reichstages. Foto: privat



Neben von den Gastfamilien organisierten Ausflügen standen auch Exkursionen auf dem Programm. So führte es die Erasmus-Gruppe zum Beispiel in die Autostadt, wo sie beim Workshop Hand in Hand ein solarzellenbetriebenes Auto bauten. Am Mittwoch reiste die Gruppe nach Hannover und erfuhr Wissenswertes zu den Ausbildungsmöglichkeiten bei Avacon. Am Donnerstag ging es schließlich in die deutsche Hauptstadt. Dort wurde nicht nur die Reichstagskuppel besichtigt. Auch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten nahmen die Erasmus-Teilnehmer unter die Lupe und waren begeistert.


Bei der Abschlussparty. Foto: privat



Für viele stand der Freitag viel zu schnell vor der Tür. Vormittags präsentierten Gruppen der vier beteiligten Schulen ihre entwickelten Produkte und stellten sich mit ihren Businessplänen einer vierköpfigen Jury. Am Abend feierten Austauschschüler und Gastgeber dann beim gemeinsamen Grillen die gelungene Woche, bevor es am nächsten Tag hieß, Abschied zu nehmen. Doch auch wenn für die Schüler die gegenseitigen Austausche nun beendet sind, so ist für viele klar, dass der Kontakt untereinander auch weiterhin bestehen bleiben soll – viel zu schön und erlebnisreich waren die gemeinsamen Tage.

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