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Erfolgreiche Zusammenarbeit zur Auflösung krimineller Taten



Wolfsburg

Erfolgreiche Zusammenarbeit zur Auflösung krimineller Taten


Seit März 2017 wurde in der Wolfsburger Innenstadt im Bereich des sogenannten Nordkopfes der Porschestraße eine steigende Anzahl von Straftaten mit erheblicher Bedeutung registriert. Foto: Archiv
Seit März 2017 wurde in der Wolfsburger Innenstadt im Bereich des sogenannten Nordkopfes der Porschestraße eine steigende Anzahl von Straftaten mit erheblicher Bedeutung registriert. Foto: Archiv Foto: Christoph Böttcher

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Wolfsburg. Wie die Stadt mitteilte, informierte auf Wunsch des Ausschusses für Bürgerdienste Energie und Umwelt sowie Feuerwehr Olaf Gösmann, Leiter der Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt, nach der Razzia am 5. September die politischen Vertreter zur Situation am Nordkopf.



Gemeinsam mit dem Ersten Stadtrat Werner Borcherding betont er, grundsätzlich gebe es in Wolfsburg kein besonders großes Problem mit Kriminalität. Jedoch gebe es wie in jeder größeren Stadt kriminelle Gruppen. Diese konzentrierten sich zuletzt am Nordkopf. Dagegen ging die Polizei mit gezielten Aktionen vor. Polizei und Stadt sind dazu regelmäßig im Austausch. Olaf Gösmann: "Wolfsburg hat kein Gewaltproblem, man kann hier gut und sicher leben."

Zu der Situation am Nordkopf führte Inspektionsleiter Gösmann weiter aus: "Seit März 2017, insbesondere jedoch in den letzten sechs Monaten, wurde in der Wolfsburger Innenstadt im Bereich des sogenannten Nordkopfes der Porschestraße eine steigende Anzahl von Straftaten mit erheblicher Bedeutung registriert. Hierzu zählen Drogenhandel, Diebstähle und Körperverletzungen. Zunehmend wurde beobachtet und auch mit der seit 2007 existierenden Videoüberwachung dokumentiert, dass sich die angetroffenen Szenegruppen gegenüber den einschreitenden Beamten solidarisierten und die Polizisten behinderten, bedrängten oder tätlich angriffen. Dies war nicht hinnehmbar. Daher begegnete die Polizei bisher diesem Phänomen durchaus differenziert mit verstärkter Überwachung in der Folge durch offene Präsenz und zivile Fahnder. Die gezielte Aufklärung mündete in der Polizeiaktion am 5. September, der Razzia nach dem Niedersächsischen Polizeigesetz. Wir haben mit der konzentrierten Kontrollaktion ein deutliches Zeichen in Richtung Szene gesetzt. Tägliche Überprüfungen haben seither zu einer deutlichen Verunsicherung der Nordkopf-Szene geführt. Wir sehen dies als einen ersten Schritt in Richtung Auflösung der Szene. Parallel veranschaulichen die durchweg positiven Rückmeldungen, dass wir das subjektive Sicherheitsgefühls der Wolfsburgerinnen und Wolfsburger deutlich gestärkt haben."


Enge Abstimmung mit der Polizei


Erster Stadtrat Werner Borcherding ergänzte: "Die Stadt Wolfsburg hat sich bislang stets eng mit der Polizei abgestimmt und wird dies auch weiterhin tun. Dabei haben sich die gemeinsamen institutionalisierten Gremien, wie beispielsweise die Lenkungsrunde Kriminalprävention oder die Ordnungspartnerschaft Nordkopf ebenso bewährt, wie die anlassbezogenen gemeinsamen Einsätze im Veranstaltungsbereich, bei Sonderkontrollen oder Projekten."

Am Nordkopf finden ebenso wie in anderen Stadtteilen regelmäßig gemeinsame Streifengänge statt. Darüber hinaus berichtete die Verwaltung bereits in der Ratssitzung am 19. September über die weiteren gemeinsamen Anstrengungen zur Gewährleistung der Sicherheit in Wolfsburg.


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