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Es war einmal: Theaterfest zwischen Rotkäppchen und Aschenputtel

von Thorsten Raedlein



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21.09.2014


Wolfenbüttel. "Es war einmal…" hieß es am späten Samstag Abend  in der großen Open-Air-Produktion der italienischen Gruppe Ondadurto Teatro im Rahmen des Theaterfestes zur Eröffnung der neuen Spielzeit. Geboten wurde ein bunter, unterhaltsamer Bilderbogen, der mit viel schwarzem Humor und den Mitteln des zeitgenössischen Theaters das Publikum in seinen Bann zog.


Mit der Vespa in den siebten Himmel… Foto:



Sogar Rotkäppchen hat eine uns unbekannte dunkle Seite. Schneewittchen scheint etwas zu verbergen, was sie dann nicht mehr so weiß aussehen lässt. Warum sehen wir nichts Leichtes, Süßes und Melancholisches bei Hexen und Stiefmüttern? C’era una volta ist mehr als nur ein weiteres Stück über Prinzessinnen, Helden oder finstere Märchengestalten. Die bösen Bilder aus unserer Kindheit haben zwar im Laufe der Zeit ihre Schrecken verloren, doch Ondadurto Teatro knüpft an diese Erinnerungen an und verwischt die Grenzen zwischen Gut und Böse.

C'era una volta folgt den bekannten Märchen auf neuen Spuren und vermischt sie mit Legenden und Geschichten von Grimm bis Lewis Carroll und lässt sich von Hans Christian Andreson und Johann Karl August Musäus inspirieren. Ondadurto Teatro bearbeitete die Geschichten mit schwarzem Humor und einem bitter-süßen Beigeschmack. Dennoch war das Stück  C’era una volta  ein bunter und unterhaltsamer Bilderbogen, in dem technische Tricks das Zuschauen zu einem spannenden Rundumerlebnis werden ließen.

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