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FDP/AfG sorgt sich um wassergebundene Wander- und Spazierwege


Die Pflege dieses Feldwegs ist FDP/AfG ein Dorn im Auge. Foto: Privat
Die Pflege dieses Feldwegs ist FDP/AfG ein Dorn im Auge. Foto: Privat Foto: Privat

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03.03.2017

Goslar. Die FDP/AfG richtete eine Anfrage an den Rat der Stadt, nachdem diese von Nutzern und Anwohnern auf einen desolaten Zustand von Wander – und Spazierwegen in den Wohngebieten hingewiesen wurde. regionalHeute.de veröffentlicht diese ungekürzt und unkommentiert.


Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Junk,

Nutzer und Anwohner von Wander – und Spazierwegen in den Wohngebieten, insbesondere in den Ortsteilen Ohlhof und Jerstedt haben uns in jüngster Zeit vermehrt darauf hingewiesen, dass diese Wege aufgrund mangelnder Pflege immer weiter verwahrlosen, mit Hundekot belastet und teilweise kaum noch nutzbar sind. Speziell ältere Menschen, die nicht mehr so sicher auf den Beinen sind, beklagen den desolaten Zustand der Wege.


Feldweg an einem Spielplatz. Foto: Privat



Da diese Wege in den meisten Fällen mit einer wassergebundenen Kiesdecke angelegt sind, entstehen bei starken Regenfällen häufig Ausspülungen und Absenkungen, die eine Stolpergefahr darstellen. Die obere Deckschicht ist in Teilbereichen nicht mehr vorhanden beziehungsweise vollständig von Unkraut und Gräsern überwuchert. Auch der Bewuchs der Ränder insbesondere mit wildem beziehungsweise gepflanztem Strauchwerk engt in vielen Bereichen die Wege immer mehr ein.

Als exemplarisches Beispiel mag dafür der Zustand der Wege rund um das ehemalige Neubaugebiet Jerstedt Ost IV dienen. Der Weg hatte auf seiner gesamten Länge ursprünglich eine Breite von zirka drei Meter. Rechts und links davon waren zirka zwei Meter breite Grünstreifen von städtischer Seite angelegt. Zwischenzeitlich sind diese Grünstreifen soweit in den Weg hineingewachsen, dass dessen Breite an vielen Stellen auf einen halben Meter geschrumpft ist. In der Anlage fügen wir einige Bilder zur Ansicht bei. Insbesondere in Zeiten starken Wachstums ist ein Begehen somit kaum noch möglich. Anwohner berichten, dass eine regelmäßige Pflege seit längerer Zeit nicht mehr festgestellt werden konnte.


Zwiegweg am Hügel. Foto: Privat


Wir bitten um Beantwortung folgender Fragen:


In welcher Größenordung hat die Verwaltung diese oben beschriebenen Wanderwege zum Beispiel um Neubaugebiete et cetera innerhalb der Stadt angelegt?

Welche Pflegemaßnahmen / Folgekosten wurden bei Erstellung berechnet? In welchen Zeitabschnitten ist eine grundhafte Pflege- beziehungsweise Erneuerung vorgesehen?

Können zur Pflege auf dafür geeigneten Wegflächen kurzfristig abbauende Herbizide zur Sauberhaltung von Gräsern / Kraut eingesetzt werden?

Wie pflegt zurzeit der Betriebshof die wassergebundenen Kieswege? Wie oft muss in der Regel die Kiesoberschicht neu abgeschoben, planiert und aufgefüllt werden?

In welchem Zeitabschnitt werden die angepflanzten Sträucher / Hecken zurück-geschnitten? Liegt für das Stadtgebiet ein konkreter Pflegeplan vor?

Wie und wie oft entfernt der Betriebshof den auf diesen Rundwegen ständig vorhandenen Hundekot? Erfolgen auf diesen Wegen Kontrollen der Hundebesitzer?

In welcher Höhe stehen der Verwaltung bzw. dem durchführenden Betriebshof Straßen / Grün zweckgebundene Haushaltsmittel zur Verfügung?

Bis wann ist mit einer Abstellung dieser mißlichen Umstände zu rechnen? Kann der Betriebshof im Laufe des Frühjahrs diese Unterhaltungsmaßnahmen durchführen oder benötigen die Mitarbeiter Hilfe von Dritten?

Mit freundlichen Grüssen
Gruppe FDP/AfG Goslar
gez. Christian Rehse Ina Menge


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