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Filmkritik: Angry Birds – Vom Game-Star zum Leinwand-Helden

von Anke Donner


Seit Kurzem läuft der Animationsfilm "Angry Birds" im CineStar Wolfenbüttel. Foto: Anke Donner
Seit Kurzem läuft der Animationsfilm "Angry Birds" im CineStar Wolfenbüttel. Foto: Anke Donner Foto: Anke Donner

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23.05.2016


Wolfenbüttel. Seit Kurzem läuft der Animationsfilm „Angry Birds“ in den Deutschen Kinos. Und auch im CineStar Wolfenbüttel begeistert der knallbunte Animationsspaß Jung sowie Alt und füllt regelmäßig die Kinosäle.

Wieder hat es ein Held aus der Welt der Spiele auf die Kinoleinwände geschafft. Der leicht cholerische Red, gesprochen von Christoph Maria Herbst, machte einen bunten und erfolgreichen Sprung aus den Smartphones dieser Welt direkt auf die Leinwand. Und das gar nicht mal so schlecht. Zugegeben – der Film fängt etwas lahm an und die Geschichte braucht etwas Zeit, eher sie in Schwung kommt. Die ersten trägen Minuten werden aber geschickt überspielt von knalligen Farben, tollen 3-D-Effekten und knuddeligen Darstellern, die echt zum Piepen sind. Allen voran Red, der ausgegrenzte, immer schlecht gelaunte und von Wutausbrüchen heimgesuchte Vogel, der am Ende zum großen Helden wird. Und trotz Dauer-Schlechte-Laune wächst er dem Kinobesucher schnell ans Herz. Ebenso wie seine Verbündeten Chuck und Bombe, die er während eines Anti-Aggressions-Kurses kennenlernt. Mit ihnen gemeinsam tritt er den Kampf gegen das grüne Schwein Leonard an. Der hat nämlich nichts Gutes im Sinn: Erst erschleicht er sich das Vertrauen der plüschigen Inselbewohner, dann stiehlt er, getrieben vom Hunger, die Brut. Dass da das ganze Dorf aus dem Vogelhäuschen ist, versteht sich von selbst. Und als Red, Chuck und Bombe beim goßen mächtigen Adler keine Hilfe bekommen, machen sie sich selber auf den Weg, die Kücken ihrer gefiederten Freunde zu retten.

Tolle Musik macht den Kinospaß perfekt


Positiv ist aber ganz sicher, dass sich von Anfang bis Ende lustige Szenen durch den Film ziehen, die den Kinobesucher immer wieder ein Lachen entlocken. Coole Sprüche und eine genial ausgewählte Filmmusik machen den Kinospaß komplett. Denn das turbulente Vogel-Schießen und Eier-Retten kommt mit echten musikalischen Leckerbissen wie „Never Gonna Give You Up“ von Rick Astley, Demi Lovatos „I Will Survive“, Behind Blue Eyes von Limp Bizkit und „On Top of the World“ von den Imagine Dragons um die Ecke. Nicht unerwähnt sollten die Synchronsprecher bleiben. Und Fans Deutscher Filme sind die Stimmen sicher nicht unbekannt. Neben Christoph Maria Herbst (Red) haben auch Anja Kling (Mathilde), Axel Stein (Chuck), Axel Prahl (Bombe), Ralf Schmitz (Leonard), Smudo (Mächtiger Adler) und Michael Kessler (Richter Hackpranke) den Darstellern ihre Stimmen geliehen.

Alles in allem kann man die Adaption des erfolgreichen Handy-Spiels wohl als gelungen und absolut familientauglich bezeichnen. Wer sich den Animations-Spaß nicht entgehen lassen will, kann täglich die Vorstellung von Angry Birds im CineStar Wolfenbüttel besuchen.


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