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Filmkritik: The Amazing Spiderman 2 - Ein Superheld zum Liebhaben



Wolfenbüttel

Filmkritik: The Amazing Spiderman 2 - Ein Superheld zum Liebhaben

von Werner Heise



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CineStar. Humor, Liebe, Action, pure Emotionen, grandiose dreidimensionale Bilder und ein Superheld zum Liebhaben. Regisseur Marc Webb ist es gelungen mit "The Amazing Spiderman 2 - Rise of Electro" ein wahrhaft sensationelles 3D-Kinoerlebnis zu schaffen. Die Fortsetzung übertrifft dabei sogar den ersten Teil.

Der 30-jährige US-Schauspieler Andrew Garfield verkörpert - glücklicherweise - erneut den von einer genmanipulierten Spinne gebissenen Peter Parker. Garfield gelingt es dabei unheimlich gut Peter als charmanten, witzigen, lässigen, aber auch sehr emotionalen Teenager darzustellen. So gut, dass der Kinobesucher an einigen Stellen des Films das Bedürfnis entwickelt, ihn durchknuddeln zu müssen. Auch wenn seine deutsche Synchronstimme nicht immer ganz auf den Lippen liegt, so ist sie tonal betrachtet jedoch genau richtig gewählt.


Aber auch Emma Stone, die als Gwen Stacy an Peter Parkers Seite steht und mit der er wahrlich keine einfache Liebesbeziehung führt, überzeugt. Sowieso nimmt diese Beziehung einen sehr wichtigen Stellenwert im Film ein. So versprach Peter am Ende des ersten Teils, in enttarnter Maskerade von Spiderman, Gwens sterbenden Vater sich von ihr fern zu halten - was jetzt im zweiten Teil nur schwer gelingt und zu einem Dauerkonflikt mit abschließender dramatischer Spannung führt.

Handlung teilt sich auf


Die Handlung insgesamt ist gefühlt dreigeteilt. Regisseur Marc Webb richtet den Blickwinkel unheimlich gut umgesetzt sowohl auf Peter Parkers Liebesleben, als auch auf dessen familiären Konflikt. Immerhin wurde er als kleines Kind, in einer Nacht und Nebelaktion und ohne jegliche Erklärung von seinen Eltern bei seiner Tante May (Sally Field) abgesetzt, bei der er fortan aufwuchs. Die für ihn quälende Frage nach dem warum wird nun endlich geklärt. Und selbstverständlich - denn sonst wäre es nicht Spiderman - geht es um die Bekämpfung des Bösen.

Der von niemandem beachtete Max Dillon (Jamie Foxx) verwandelt sich vom einstigen Verehrer in Spidermans Hauptrivalen "Electro". Leider wirkt Max im Vergleich zum restlichen Ensemble eher wie eine übertriebene, unpassende Witzfigur. Die Begegnungen der beiden sind actiongeladen und dank 3D-Technik ein Werk für die Augen. Auch wenn der Filmtitel "The Rise of Electro" lautet, nimmt die Bekämpfung dessen nur einen geringen - aber gerade richtigen - Teil des 141 Minuten kurzweiligen Streifens ein. Und dank der Rückkehr eines gut gespielten Harry Osborn (Dane DeHaan), der mit seiner gespaltenen Persönlichkeit zum Spiderman-Gegner wird, taucht auch der Kobold auf, der uns schon auf die Fortsetzung - den dritten Teil - einstimmt.

Im Mix dieser perfekten Inszenierung fühlt sich nicht nur der Fan von Comic-Verfilmungen wohl. Ein Film für jedermann. "The Amazing Spiderman 2 - Rise of Electro" - hierfür wird Kino gemacht!

Das sagen die CineStar Besucher über den Film


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