Försterling kritisiert Reduzierung musisch-künstlerischer Fächer


| Foto: Nigel Treblin



Wolfenbüttel/ Hannover. Der Wolfenbütteler bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Björn Försterling, kritisiert die rot-grünen Pläne zur Reduzierung des musisch-künstlerischen Unterrichts bei der Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren (G9) scharf.

"Ohne Musik und Kunst ist das Abitur nur ein Abitur light. Die Ausdünnung des Unterrichts führt zum Qualitätsverlust unserer Schulen", so der FDP-Bildungspolitiker. Besonders betroffen seien die Schüler, die über ihr Elternhaus nur wenig Zugang zu Kunst und Kultur bekommen. Försterling: "Eine ganze Schülergeneration wird von Rot-Grün vom kulturellen Erbe unseres Landes ausgeschlossen."

"Bereits jetzt ist es um den Unterricht in Niedersachsen nicht gut bestellt", ärgert sich der FDP-Bildungsexperte. Auf Anfrage der FDP-Fraktion musste die Landesregierung einräumen, dass an 330 Grundschulen und 65 weiterführenden Schulen keine Lehrkraft mit der Fakultas für Kunst beschäftigt ist. Über keine Lehrkraft mit der Fakultas für Musik verfügen 452 Grundschulen und 82 weiterführende Schulen. Försterling: "Und das obwohl die Fächer in den jeweiligen Stundentafeln vorgesehen sind! Die Landesregierung muss unbedingt mehr für die musisch-künstlerischen Fächer tun."

Hintergrund: Mehrere Fachverbände, darunter der Verband Musikunterricht, der Fachverband für Kunstpädagogik und der Fachverband Schultheater/Darstellendes Spiel, demonstrieren am heutigen Dienstag ab 16 Uhr in Hannover gegen die von der Landesregierung geplante Kürzung der musisch-künstlerischen Fächer. Sie übergeben 15.000 Unterschriften einer Online-Petition.


mehr News aus der Region


Themen zu diesem Artikel


Schule Schule Wolfenbüttel FDP