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Ordon rückt nach - FDP Wolfenbüttel plant Gruppe mit BuW



Försterling verzichtet, Ordon rückt nach - FDP plant Gruppe mit BuW

Die Freien Demokraten stellten am heutigen Freitag die neue Kreistags- und Stadtratsfraktion vor.

von Werner Heise


Bettina Otte-Kotulla, Björn Försterling, Max Weitemeier, Sina Ciesielski, Rudolf Ordon und Vincent Schwarz (v. li.) führen künftig die politischen Geschicke der FDP im Stadtrat und Kreistag von Wolfenbüttel.
Bettina Otte-Kotulla, Björn Försterling, Max Weitemeier, Sina Ciesielski, Rudolf Ordon und Vincent Schwarz (v. li.) führen künftig die politischen Geschicke der FDP im Stadtrat und Kreistag von Wolfenbüttel. Foto: Werner Heise

Wolfenbüttel. Der FDP-Politiker Björn Försterling verzichtet auf sein Mandat im neu gewählten Wolfenbütteler Stadtrat. Bei der Kommunalwahl im September trat er sowohl für den Ortsrat Groß Stöckheim, den Stadtrat und den Kreistag an. Für alle drei Organe erzielte er ein Mandat. Für ihn rückt nun der langjährige Ratsherr Rudolf Ordon nach. Das teilte die FDP bei einem Pressegespräch am heutigen Freitag mit.



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"Wir haben zwar an Mandaten hinzugewonnen, aber an Mandatsträgern verloren", fast Försterling das Ergebnis der Kommunalwahl für die FDP in Wolfenbüttel zusammen. Für ihn als hauptberuflichen Landtagsabgeordneten und ehrenamtlich stark engagierten Menschen sei die zusätzliche Belastung mit drei kommunalen Mandaten schwer machbar. Es sei das Ziel der FDP, sich personell breiter aufzustellen, sodass der 39-Jährige nun auf das Stadtratsmandat verzichtet. Seine Arbeit im Kreistag will er fortsetzen und auch das Ortsratsmandat in Groß Stöckheim ausüben.



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Försterling hatte bei der Kommunalwahl auch für das Amt des Wolfenbütteler Landrates kandidiert, unterlag hier jedoch gegen Christiana Steinbrügge (SPD) und Uwe Schäfer (CDU). Mit den Worten "Nach der Wahl ist vor der Wahl", kündigte er bereits heute das Ziel an, bei der nächsten Kommunalwahl in fünf Jahren wieder als Landratskandidat antreten zu wollen.



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Und noch einen Nachrücker gibt es


Neben Björn Försterling verzichtet auch Sina Ciesielski auf ihr Mandat. Hier jedoch für den Kreistag, in den sie direkt gewählt wurde. Die Ingenieurin der Elektrotechnik und berufstätige Mutter eines Sohnes erwartet im Februar ihr zweites Kind. Sie wird die FDP zudem künftig im Stadtrat Wolfenbüttel und dem Ortsrat Salzdahlum vertreten. In den Kreistag rückt für sie der 21-jährige Max Weitemeier nach.

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Die neue FDP-Kreistagsfraktion besteht aus Björn Försterling, Bettina Otte-Kotulla und Max Weitemeier. Im Stadtrat sind es Rudolf Ordon, Sina Ciesielski und Vincent Schwarz. Aufgrund des neuen Kommunalverfassungsgesetzes werden beide FDP-Fraktionen nach derzeitigem Stand kein Stimmrecht in den einzelnen Ausschüssen bekommen und lediglich ihr Grundmandat wahrnehmen können. Die Stadtratsfraktion kündigt daher die Bildung einer Gruppe mit dem Bündnis unabhängiger Wähler an.


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