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Forscher: Lila-Kuh stammt aus Wolfenbüttel

von Robert Braumann


Der Großteil der Deutschen hält sie für eine Erfindung der Schweizer Firma Suchard mit seiner Schokoladen-Marke Milka - laut Dr. Martin Fimpel, Stiftung Niedersächsisches Wirtschaftsarchiv Braunschweig, ist dies aber falsch. Symbolfoto: Werner Heise
Der Großteil der Deutschen hält sie für eine Erfindung der Schweizer Firma Suchard mit seiner Schokoladen-Marke Milka - laut Dr. Martin Fimpel, Stiftung Niedersächsisches Wirtschaftsarchiv Braunschweig, ist dies aber falsch. Symbolfoto: Werner Heise Foto: Werner Heise

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19.07.2016




Wolfenbüttel. Der Großteil der Deutschen hält die Lila-Kuh für eine Erfindung der Schweizer Firma Suchard mit seiner Schokoladen-Marke Milka - laut Dr. Martin Fimpel, Stiftung Niedersächsisches Wirtschaftsarchiv Braunschweig, ist dies aber falsch.

"Die Wolfenbütteler Schokoladenfabrik Mahn, Teile des Firmenarchivs lagern im Niedersächsischen Wirtschaftsarchiv Braunschweig, zeigte auf ihrer Vollmilch-Schokoladenverpackung bereits in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts eine lila-eingefärbte Kuh (im Hintergrund ist zudem eine bergige Landschaft zu sehen). Auf Grund der Weltwirtschaftskrise musste die Schokoladenfabrik Mahn trotz eines hohen Bekanntheitsgrades 1930 die Tore schließen", so Fimpel gegenüber regionalHeute.de. Bislang galt unter Forschern die Schokoladenfabrik Delitzsch als "Erfinderin" der lila Kuh (1936). "Da Mahn jedoch den Betrieb schon 1930 einstellte, muss die hier im Wirtschaftsarchiv unter der Signatur NWA 46 Zg. 2012/003 Nr. 4 "Lila Kuh" älter sein", so Fimpel. Bis das Gegenteil bewiesen ist, könne man die Lila Kuh also nach Wolfenbüttel verorten. Leider habe er bisher keine weiteren Erkenntnisse zur Entstehungsgeschichte der Lila Kuh aus Wolfenbüttel finden können.


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