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Gebäude in der Breiten Straße geht auf Konto des Feuerteufels



Goslar

Gebäude in der Breiten Straße geht auf Konto des Feuerteufels

von Nino Milizia


Der 19-jährige Brandstifter ist geständig. Symbolfoto: Feuerwehr Wolfsburg
Der 19-jährige Brandstifter ist geständig. Symbolfoto: Feuerwehr Wolfsburg Foto: Feuerwehr Wolfsburg

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Bad Harzburg. Am 12. Juli wurde ein 19-jähriger Feuerwehrmann auf frischer Tat ertappt, als er ein Auto in Brand stecken wollte (wir berichteten). In Untersuchungshaft legte der junge Täter nun ein Geständnis ab. Demnach geht neben der Containerbrände und der Beschädigung einer Bushaltestelle auch der Brand in der Breiten Straße auf sein Konto.



Wie die Pressesprecherin der Braunschweiger Staatsanwaltschaft Julia Meyer gegenüber regionalHeute.de bestätigte, räumte der gefasste Beschuldigte neben der versuchten Brandstiftung an einem Auto auch eine Brandstiftung an einem leerstehenden Gebäude in Bad Harzburg und die Beschädigung eines Buswartehäuschens sowie des weiteren mehrere Containerbrände ein. Weitere Informationen zu den Taten des jungen Mannes, der zwischen dem 7. und 10. Juli die Bad Harzburger Feuerwehren in Atem gehalten hatte, könne sie im Hinblick auf die laufenden Ermittlungen noch nicht mitteilen.

Allerdings lägen derzeit keine Hinweise für eine Beteiligung an dem Brand des Recyclinghofes vor. Außerdem berichtete Meyer: "Der Beschuldigte befindet sich in Untersuchungshaft, weshalb das sogenannte „Beschleunigungsgebot“ verstärkt gilt. Die Sache wird also vorrangig behandelt und in spätestens sechs Monaten bei Gericht sein." Art und Höhe einer zu erwartenden Strafe hingen davon ab, wie viele Taten letztlich zur Anklage kämen und wie sich der Beschuldigte in der Hauptverhandlung einließe. Ein Geständnis wirke sich immer strafmildernd aus.

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