Goslar

Gegenveranstaltung zum "Tag der deutschen Zukunft" geplant


Das Bündnis gegen Rechtsextremismus lädt am morgigen Mittwoch zu einem Info-Abend ein. Foto: Bündnis gegen Rechtsextremismus
Das Bündnis gegen Rechtsextremismus lädt am morgigen Mittwoch zu einem Info-Abend ein. Foto: Bündnis gegen Rechtsextremismus

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08.08.2017

Goslar. Das Goslarer Bündnis gegen Rechtsextremismus veranstaltet zum 2018 geplanten „Tag der deutschen Zukunft“ in Goslar, einer bundesweit


beworbenen Neo-Nazi Veranstaltung, einen Informations-Abend. Treffpunkt ist am morgigen Mittwoch um 19 Uhr im Jugendzentrum B6, Heinrich-Pieper-Str. 1c in Jürgenohl.

Am 2. Juni 2018 wollen Neo-Nazis aus dem gesamten Bundesgebiet nach Goslar kommen, um zum zehnten Mal den sogenannte „Tag der deutschen Zukunft“ zu veranstalten. Schon kurz nach der letzten Demonstration dieser Art, am 3. Juni 2017 in Karlsruhe, fing die örtliche Neo-Nazi Szene an, im Internet Werbung zu machen. Unter dem Motto: „Unser Zeichen gegen Überfremdung“ wollen Sie Goslar als Bühne für ihr Schauspiel nutzen. Schon im August 2015 hat die Goslarer Zivilgesellschaft gezeigt, dass sie Rassisten und Neo-Nazis nicht einfach gewähren lässt. Mit knapp 1.000 Gegendemonstranten hat man gemeinsam ein Zeichen gesetzt und der Kleinstpartei „Die Rechte“ die Show gestohlen.

Daran wolle man nun anknüpfen und die Menschen in Goslar dazu animieren, sich auch dieses Mal nicht bieten zu lassen, dass Neo-Nazis und Rassisten "unsere Stadt" für ihre "stumpfe Propaganda" nutzen. Man biete allen interessierten Menschen einen Info-Abend an, um gemeinsam aufzuklären, zu informieren und zu diskutieren. "Alle, die keinen Bock auf Nazis haben, sind herzlich eingeladen." Nähere Informationen erhalten Sie über das Goslarer Bündnis gegen Rechtsextremismus oder Michael Ohse unter 0170-8641895 oder michael.ohse@goslar.de.

Ausladungsklausel:


Die Veranstalter*innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen oder Taten in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.


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