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Gemeinde-Feuerwehr zeichnet "Starken Partner" aus

von Anke Donner


Am Freitagabende versammelten sich Feuerwehrkräfte der Gemeinde Schladen-Werla in Schladen um die Plakette „Partner der Feuerwehr“ anzubringen. Fotos: Anke Donner
Am Freitagabende versammelten sich Feuerwehrkräfte der Gemeinde Schladen-Werla in Schladen um die Plakette „Partner der Feuerwehr“ anzubringen. Fotos: Anke Donner Foto: Anke Donner

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07.10.2016

Schladen. Seit 17 Jahren wird die Plakette „Partner der Feuerwehr“ vom Niedersächsischen Landesfeuerwehrverband vergeben. Nur wenigen Firmen und Unternehmen wird diese Ehre zuteil. In diesem Jahr ging die Auszeichnung auch nach Schladen.


Der REWE-Markt Schladen ist einer von 19 ausgezeichneten Unternehmen in ganz Niedersachsen. Nur fünf Betriebe konnten in diesem Jahr im gesamten Regierungsbezirk Braunschweig die Auszeichnung „Partner der Feuerwehr“ entgegennehmen. Mit einem Großaufgebot wurde die Plakette am Freitagabend persönlich von Vertretern der Feuerwehren der Gemeinde Schladen-Werla beim Marktes vorbeigebracht. Mit Blaulicht und Martinshorn fuhr die Kolonne aus Feuerwehrautos vor und sorgte damit mächtig für Aufsehen. Gemeinde-Jugendwart Florian Zalesinski überreichte sodann die rote Plakette an einen strahlenden Harald Witt, REWE-Marktleiter in Schladen. Denn die Jugendabteilung der Gemeinde-Feuerwehr war es auch, die den Antrag beim Landesfeuerwehrverband Niedersachsen einreichte.


Florian Zalesinski überreichte die Plakette an Harald Witt. Foto: Anke Donner


Immer da


Harald Witt, selbst aktiver Feuerwehrmann in Jerstedt, setze sich in einem großen Maß für die Feuerwehr in der Gemeinde ein. Insbesondere aber in der Jugendfeuerwehr, erklärte Florian Zalesinski. Schon viele Male sei auf den Marktleiter Verlass gewesen, wenn es darum ging Veranstaltungen der Jugendfeuerwehr zu unterstützen. So finden gemeinsame Aktionen wie ein kleiner Adventsmarkt oder das Feuerwehrautor-Wettziehen statt, deren Erlöse immer an die Jungendfeuerwehr gingen. Auch sei Witt immer zur Stelle, wenn bei Einsätzen Verpflegung benötigt werde. Zudem würde Personal bei Einsätzen freigestellt und bei der Ausübung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit unterstützt. "Es gibt unzählige Gründe, weshalb wir diesen Antrag noch hätten stellen können. Lieber Harald, wir sind sehr stolz darauf, so einen starken Partner wie Dich und Dein Team in unseren Reihen zu haben", erklärte Florian Zalesinski feierlich und übergab die Plakette nebst Urkunde. Witt dankte seinerseits für die Auszeichnung und die gute, vertrauensvolle und teils freundschaftliche Zusammenarbeit mit den Kameraden aus der Gemeinde Schladen-Werla. Und seinem Markt-Team, das ebenfalls immer zur Stelle war, wenn Hilfe und Unterstützung gefragt war. "Ich  bin sehr stolz", so Witt und lud die versammelte Mannschaft zu einem kleinen Imbiss ein.


Kreisbrandmeister Tobias Thurau brachte die Plakette gleich an. Silvia Liebelt, Harald Witt, Florian Zalesinski, Peter Bartels und Daniel Zalensinski freut´s. Foto: Anke Donner


Plakette prangt am Eingang


Und während die Kameraden sich draußen belegte Brötchen und Getränke schmecken ließen, wurde im Eingangsbereich gleich zur Tat geschritten. Gemeinsam mit Harald Witt und seiner Mitarbeiterin Silvia Liebelt, Gemeindebrandmeister Daniel Zalesinski, dem stellvertretenden Gemeindebrandmeister Peter Bartels, sowie Florian Zalesinski brachte Kreisbrandmeister Tobias Thurau die rote Plakette an.

Die offizielle Übergabe der Plakette „Partner der Feuerwehr“ fand bereits am vergangenen Freitag in Isernhagen statt. Insgesamt erhielten 19 Firmen aus ganz Niedersachsen die Plakette aus den Händen des LFV-Präsidenten Karl-Heinz Banse und dem Niedersächsischen Staatssekretär für Inneres und Sport, Stephan Manke, überreicht. Manke erklärte in seiner Begrüßungsrede, „98 Prozent der Feuerwehrleute in Niedersachsen sind ehrenamtlich tätig. Bei Einsätzen müssen sie Beruf, Familie und Ehrenamt in Einklang bringen. Das Brandschutzgesetzt gibt ihnen zwar das Recht, ihren Arbeitsplatz zu verlassen, um an Einsätzen teilzunehmen. Das Gesetz nützt aber nicht viel, wenn die Unternehmen und Arbeitgeber nicht dahinter stehen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Einsatzdienst freistellen.“


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