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„Geschichte im Schloss“: Unbelehrbar in den Tod



Wolfenbüttel

„Geschichte im Schloss“: Unbelehrbar in den Tod


Die Vortragsreihe „Geschichte im Schloss“ beginnt wieder im neuen Jahr. Foto: Archiv
Die Vortragsreihe „Geschichte im Schloss“ beginnt wieder im neuen Jahr. Foto: Archiv Foto: Max Förster

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Wolfenbüttel. „Der Abschiedsbrief des Feldmarschalls“ nennt Benedikt Einert, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichtswissenschaft der TU Braunschweig, seinen Vortrag, den er am Dienstag, 9. Januar 2018, ab 19 Uhr in der Vortragsreihe „Geschichte im Schloss“ hält.



Die Rede ist von Wilhelm Keitel, der subalterne Krieger Hitlers, wie Einert in der Veranstaltung, die im Oberen Foyer des Schlosses Wolfenbüttel beginnt, genauer darlegen wird.

Unbelehrbar bis in den Tod


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Wilhelm Keitel. Quelle: Bundesarchiv Foto:



Während Keitel in seiner Nürnberger Zelle auf die Vollstreckung des Todesurteils wartete, zog der ehemalige Chef des Oberkommandos der Wehrmacht (OKW) Bilanz und rechtfertigte sich selbst noch in einem privaten Abschiedsbrief für sein Handeln. Er ging unbelehrbar in den Tod. Sein Testament, das im Niedersächsischen Landesarchiv – Standort Wolfenbüttel liegt, steht im Zentrum des Vortrags, der Lebensstationen Keitels nachzeichnet und ihn als einen Urheber des Mythos von der unpolitischen Wehrmacht vorstellt.Der Eintritt ist frei.


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