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Hamburger Straße statt Bohlweg: Spielbank soll in Socca-Five-Gebäude ziehen



Braunschweig

Hamburger Straße statt Bohlweg: Spielbank soll in Socca-Five-Gebäude ziehen

Die Stadt will die Baugenehmigung erteilen. Bis Sommer muss alles über die Bühne gegangen sein.

von Alexander Dontscheff


Doch keine Spielbank im Reinicke-und-Richau-Gebäude. Archivbild
Doch keine Spielbank im Reinicke-und-Richau-Gebäude. Archivbild Foto: Kathrin Kühn

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Braunschweig. Der Umzug der Spielbank Bad Harzburg nach Braunschweig sorgte im vergangenen Sommer für Aufregung (regionalHeute.de berichtete). Damals hieß es, die Spielbank solle in das ehemalige Reinicke-und-Richau-Gebäude am Bohlweg ziehen. Doch diese Pläne haben sich offenbar zerschlagen. Wie die Stadt Braunschweig in einer Ratsmitteilung berichtet, hat die Spielbanken Niedersachsen GmbH nun die Absicht, sich an der Hamburger Straße 52 anzusiedeln. Die Verwaltung beabsichtige, die Baugenehmigung zu erteilen.



Aufgrund des auslaufenden Vertrages, müsse die Spielbank ihren Standort in Bad Harzburg im Sommer verlassen. Für die Immobilie am Bohlweg sei kein Mietvertrag zustande gekommen. In Gesprächen mit der Stadt habe die Spielbanken Niedersachsen GmbH betont, dass angesichts des knappen Zeitfensters nur die Immobilie an der Hamburger Straße in Frage komme. Die Spielbank solle im vorderen, zur Hamburger Straße ausgerichteten Gebäudeteil angesiedelt werden, in dem momentan ein Indoor-Spielplatz besteht. Der Automatenspielbereich solle leicht verkleinert werden.

Auflagen bleiben erhalten


Baurechtlich sieht die Stadt keine Vorbehalte gegen eine Spielbank an diesem Ort. Auch in Sachen Steuerungskonzept Vergnügungsstätten habe man eine Lösung gefunden. Um die Spielbank zu verhindern, müsste ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Die Stadt sieht hierfür keinen Anlass und möchte die Baugenehmigung erteilen. Die Auflagen, die für den Standort Bohlweg getroffen wurden, um eine schleichende Umwandlung in eine Spielhalle zu verhindern, bleiben erhalten. Die Stadt bedauere, dass die städtebaulichen Synergieeffekte für die Innenstadt entfielen, sieht nun aber einen Vorteil für die Hamburger Straße. Dies wäre eine städtebauliche Verbesserung für einen "wenig ansprechenden Bereich einer der großen Einfallsstraßen".


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