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Heißt es bald "Tschüss Telefonzelle"?

von Eva Sorembik


Wenn es nach der Telekom geht, gibt es künftig weniger Telefonzellen in Wolfsburg. Symbolbild/Foto: Thorsten Raedlein
Wenn es nach der Telekom geht, gibt es künftig weniger Telefonzellen in Wolfsburg. Symbolbild/Foto: Thorsten Raedlein

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07.03.2017

Wolfsburg. Wenn es nach der Telekom geht, sollen demnächst im Stadtgebiet 48 öffentliche Telekommunikationsstellen abgebaut werden. Dies geht aus einer Vorlage der WMG vor, die in den jüngsten Sitzungen der Ortsräte, zuletzt in Kästorf/Sandkamp, auf der Tagesordnung stand.



Zwar sei dieTelekom AG zur Grundversorgung mit öffentlichen Münz- und Kartentelefonen verpflichtet, angesichts der Entwicklungen des Kommunikationsmarktes könnten mit Zustimmung der Kommune aber unwirtschaftliche Telekommunikationsstellen abgebaut werden.

Genau das soll auf Antrag der Deutschen Telekom AG in Wolfsburg passieren. Nach Auskunft der Telekom soll dieser Abbau an schwach frequentierten Standoden, die sehr geringe bis keine Umsätze aufweisen, erfolgen. Ursächlich für den Rückgang seien die Vollversorgung mit Telefonanschlüssen und eine zunehmende Steigerung der Mobilfunknutzung sowie WLANSpots.

"Nach eingehender Prüfung empfiehlt die WMG eine behutsame Anpassung der Standorle und den Abbau von 10 öffentlichen Telekommunikationsstellen im Stadtgebiet Wolfsburg. Diese wurden über einen längeren Zeitraum nicht genutzt und weisen erhebliche Vandalismusschäden auf", heißt es in der Vorlage der WMG. Der Wirtschaftsausschuss habe in seiner nicht öffentlichen Sitzung vom 13.12.2016 einer entsprechenden Beschlussempfehlung einstimmig zugestimmt.


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