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Herzog Anton Ulrich-Museum will digital verführen



Braunschweig

Herzog Anton Ulrich-Museum will digital verführen

von Robert Braumann


Die neuen Plakate sollen besonders ein neues Publikum absprechen, Foto/Video: Robert Braumann
Die neuen Plakate sollen besonders ein neues Publikum absprechen, Foto/Video: Robert Braumann Foto: Robert Braumann

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Braunschweig. Am 23. Oktober 2016 geht es los, das Herzog Anton Ulrich-Museum öffnet nach sieben Jahren seine Tür. Im Vorfeld setzten die Verantwortlichen auf  "augmented reality" auch um ein anderes Publikum anzusprechen. Wer die Plakate scannt, bekommt Infos direkt aufs Handy.



"augmented reality", zu übersetzen mit erweiterter Realität,  ermöglicht es zusätzliche Inhalte zu vermitteln und Überraschungsmoment zu generieren. Vielen ist die Technik aus dem Handy-Spiel Pokémon go bekannt. Das will sich nun das Museum zu eigen machen. Auf zehn Litfaßsäulen in Braunschweig und weiteren sechs in Hannover, wird für die neue Dauerausstellung geworben. Der Clou, nach dem Herunterladen der Layar-App, können die Plakate, die auf die Säulen sind gescannt und zum Leben erweckt werden. Wer das Motiv mit seinem Handy anwählt, bekommt dann die Geschichte hinter dem Bild auf seinem Handy geboten. Im Zentrum der Kampagne steht ein grüner Apfel, der für das frische und die Verführung stehen soll, die das Museum seinen Besuchern ab dem 23. Oktober bieten will.

Neue Wege gehen


Silke Röhling, Leiterin der Presse und Öffentlichkeitsarbeit, erklärt. "Der grüne Apfel steht im Mittelpunkt unserer mehrstufigen Kampagne, wir haben bereits Bänke die wie grüne Äpfel aussehen im Stadtgebiet verteilt, nun ist seit zwei Tagen das neue Motiv mit einem neuen Video auf den Säulen zu sehen, weitere kleine Überraschungen bis zur Eröffnung sind vorbereitet." Man wolle weg von dem starren denken, ein Museum sei lediglich ein langweiliger Ort der Stille, man wolle alle Besucher ansprechen. Man überlege bereits, ob man "augmented reality" auch im Museum anbieten könne. Dies würde auch davon abhängen, wie sehr die Litfaßsäulen genutzt werden würden. "Beim ersten Plakat hatten wir rund 400 Zugriffe, da haben wir die Kampagne aber auch bewusst nicht öffentlich gemacht, wir sind gespannt, wie es sich nun entwickelt."


Karolin Adsay, Mitarbeiterin, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, erklärt am Mikro von regionalHeute.de, die neuen Überlegungen.

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